Tag: 3. Mai 2026

  • RENTEN-SCHOCK DURCH MERZ? WARUM DIESE PLÄNE MILLIONEN TREFFEN KÖNNTEN!

    RENTEN-SCHOCK DURCH MERZ? WARUM DIESE PLÄNE MILLIONEN TREFFEN KÖNNTEN!

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
    Werner Hoffmann
    – Überzeugter demokratischer Europäer – Rentenberater (RDG) -.

    Die Diskussion um die Zukunft der gesetzlichen Rente nimmt eine neue, brisante Wendung. Laut einem Bericht von t-online plant Friedrich Merz, den Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung zu senken.

    Was technisch klingt, hat enorme Auswirkungen.

    Was bedeutet der Bundeszuschuss?

    Er gleicht politisch gewollte Leistungen aus, die nicht allein durch Beiträge finanziert werden können:

    • Kindererziehungszeiten,
    • Rentenansprüche aus DDR-Zeiten,
    • gesellschaftspolitische Leistungen, z.B. Mütterrente, Zuschlag zur Grundrente.

    Eine Kürzung führt sofort zu einer Finanzierungslücke.

    Die entscheidenden Zahlen

    Der Bundeszuschuss liegt bei rund:

    • 110 bis 120 Milliarden Euro jährlich,
    • etwa 25–30 % der Rentenausgaben.

    Doch das reicht nicht:

    Nach Einschätzungen aus dem Umfeld der Deutschen Rentenversicherung Bund fehlen seit Jahren:

    • 20 bis 40 Milliarden Euro jährlich.

    Ein sachgerechter Zuschuss läge eher bei:

    • 130 bis 160 Milliarden Euro jährlich.

    Die Folgen einer Kürzung

    • steigende Beiträge,
    • sinkendes Rentenniveau,
    • mehr private Vorsorge.

    Hier wird es politisch brisant.

    Die Strategie dahinter

    • Die gesetzliche Rente wird als unzureichend dargestellt,
    • gleichzeitig finanziell unter Druck gesetzt,
    • während bAV und private Vorsorge gestärkt werden.

    Das Problem:

    In Deutschland liegt die Arbeitgeberbeteiligung an der Gesamtversorgung oft unter 50 % – deutlich weniger als in vielen europäischen Ländern.

    Was wirklich passiert

    • wird die gesetzliche Rente geschwächt,
    • müssen Arbeitnehmer mehr vorsorgen,
    • werden Arbeitgeber entlastet.

    Das ist kein Zufall, sondern eine politische Weichenstellung.

    Resümee

    Aus meiner Sicht wird gezielt Meinungsmache betrieben – auch durch CDU, CSU, FDP, AfD und Arbeitgeber.

    Die gesetzliche Rente wird schlechter dargestellt, um bAV und private Vorsorge als Lösung zu präsentieren.

    Das Problem: Diese Modelle haben oft minimale Arbeitgeberzuschüsse.

    In vielen europäischen Ländern beteiligen sich Arbeitgeber deutlich stärker – in Deutschland bleibt ihr Anteil vergleichsweise gering.

    https://Rentenberater.blog

    ——

    www.Renten-Experte.de 

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    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rente-koalition-plant-milliarden-griff-in-die-rentenkasse-experte-spricht-von-diebstahl-a-8b673f8f-6dad-49bd-94e7-db10eb20b197?sara_ref=re-so-app-sh

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    https://table.media/berlin/news/haushalt-rentenversicherung-kritisiert-geplante-kuerzung

    #Rente #Merz #Rentenpolitik #Altersvorsorge #Deutschland

  • MEHR EINZAHLER FÜR DIE RENTE? WARUM DIESE FORDERUNG DAS SYSTEM VERÄNDERN KÖNNTE!

    MEHR EINZAHLER FÜR DIE RENTE? WARUM DIESE FORDERUNG DAS SYSTEM VERÄNDERN KÖNNTE!

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann

    – Rentenberater (RDG). –

    Immer mehr Menschen erkennen: Die gesetzliche Rentenversicherung bleibt nur stabil, wenn mehr Menschen einzahlen. Eine aktuelle Umfrage bestätigt das deutlich. Doch warum ist das so entscheidend?

    Das Kernproblem des Systems

    Die gesetzliche Rente funktioniert im Umlageverfahren. Das heißt: Die heutigen Beitragszahler finanzieren die Renten der heutigen Rentner. Doch dieses System gerät unter Druck, wenn zu wenige einzahlen.

    Wer fehlt im System?

    In Deutschland zahlen viele Gruppen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein:ä

    – Beamte,
    – Selbstständige,
    – Freiberufler,
    – Teile der Besserverdienenden (GGF von Kapitalgesellschaften etc.)

    Die Folge: Eine zu schmale Finanzierungsbasis – und steigender Druck auf Arbeitnehmer.

    Europa zeigt: Es geht anders

    Andere Länder sind längst weiter:

    – Österreich integriert Selbstständige in Pflichtsysteme,

    – Schweden hat ein einheitliches System für fast alle,

    – Niederlande setzen auf breite Beteiligung,

    – Italien hat Systeme zusammengeführt.

    Das Ergebnis: stabilere Systeme und oft höhere Renten.

    Mehr Einzahler = mehr Stabilität

    Eine breitere Beteiligung würde:

    die Finanzierung stabilisieren,
    die Renten sichern,
    mehr Gerechtigkeit schaffen.

    Warum passiert das nicht?

    Parteien wie CDU, CSU, FDP und AfD setzen stärker auf private Vorsorge und betriebliche Modelle. Gleichzeitig bleibt die Arbeitgeberbeteiligung oft unter 50 %.

    Die Last verschiebt sich damit zunehmend auf die Arbeitnehmer.

    Resümee

    Die Lösung liegt auf der Hand: Mehr Einzahler bedeuten mehr Stabilität. Die Bevölkerung hat das längst erkannt – jetzt ist die Politik gefragt.

    Und bei Beamten wäre die Änderung natürlich mit einer zusätzlichen bAV (ZVK wie bei Angestellten) und einer zusätzlichen Erhöhung der Bezüge verbunden (Arbeitnehmeranteil zur GRV).

    #Rente #Rentenversicherung #Altersvorsorge #Sozialpolitik #Deutschland