Schlagwort: Friedrich Merz

  • Merz will gesetzliche Rente zur Mini-Grundversorgung machen

    Merz will gesetzliche Rente zur Mini-Grundversorgung machen

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    Dass Friedrich Merz die gesetzliche Rente zunehmend nur noch als Basisversorgung betrachtet, ist kein Zufall – sondern Ausdruck einer klaren politischen Strategie. Offiziell wird argumentiert, das Umlagesystem sei angesichts des demografischen Wandels nicht mehr tragfähig. Doch diese Begründung greift zu kurz.

    Die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert seit Jahrzehnten nach dem Umlageprinzip: Die heute Erwerbstätigen finanzieren die Renten der aktuellen Generation. Dieses System ist nicht per se instabil – es hängt maßgeblich davon ab, wie es politisch ausgestaltet wird. Beitragssätze, Einbeziehung weiterer Gruppen und staatliche Zuschüsse spielen eine zentrale Rolle.

    Ein Blick nach Österreich zeigt, dass das Umlagesystem sehr wohl leistungsfähig sein kann. Dort beträgt der Beitragssatz 22,8 %, wobei Arbeitnehmer 10,25 % und Arbeitgeber 12,55 % tragen. Zusätzlich fließen erhebliche Steuermittel in das System. Das Ergebnis ist ein deutlich höheres Rentenniveau als in Deutschland.

    Wenn es Merz tatsächlich um eine ehrliche Debatte über Umlageverfahren und Kapitaldeckung ginge, müsste man genau hier ansetzen. Warum wird nicht darüber gesprochen, die gesetzliche Rente zu stärken – etwa durch höhere Beiträge oder eine breitere Finanzierungsbasis?

    Stattdessen wird die gesetzliche Rente schrittweise zur Grundversorgung degradiert. Die Konsequenz ist klar: Die Bürger sollen verstärkt privat und betrieblich vorsorgen. Doch auch hier zeigt sich ein Ungleichgewicht. In der betrieblichen Altersversorgung gibt es keine verpflichtende 50/50-Aufteilung der Beiträge. Oft tragen Arbeitnehmer den Großteil über Entgeltumwandlung selbst.

    Damit wird deutlich, worum es tatsächlich geht:

    Erstens: Entlastung der Arbeitgeber.
    Durch eine schwächere gesetzliche Rente bleiben Arbeitgeberbeiträge stabil oder werden indirekt reduziert.

    Zweitens: Stärkung der Finanzmärkte.
    Wenn mehr Menschen privat vorsorgen müssen, fließen enorme Summen in kapitalgedeckte Systeme – und damit zu großen Vermögensverwaltern wie BlackRock.

    Das Problem: Kapitalmärkte unterliegen Schwankungen. Krisen, Inflation oder Börseneinbrüche können die Altersvorsorge erheblich gefährden. Das Umlagesystem hingegen basiert auf Solidarität und ist deutlich weniger anfällig für solche Risiken.

    Resümee:
    Die gesetzliche Rente ist kein Auslaufmodell, sondern eine Frage politischer Prioritäten. Wer sie zur Mini-Grundversorgung macht, verschiebt Verantwortung – weg vom solidarischen System, hin zum Einzelnen und zu den Finanzmärkten. Das österreichische Modell zeigt: Es geht auch anders.

    #Rente #Merz #Altersvorsorge #Österreich #bAV

  • Warum Merz, Spahn und Co so leise beim Thema Rente noch sind

    Warum Merz, Spahn und Co so leise beim Thema Rente noch sind

    Die Pläne der Privatisierung der gesetzlichen Rente durch die CDU und FDP liegen wohl schon in den Schubladen und BlackRock wird wohl daran partizipieren

    Ein Beitrag von

    Rentenexperte – Renten-Experte.de

    VORSICHT vor #Sprüchen wie #DIE #GESETZLICHE RENTE – #GRV – #RECHNET SICH NICHT“

    Wer sagt, die #Rente rechnet sich nicht, hat nicht ganz recht.
    Keine Frage, die #betriebliche und #private Vorsorge muss ergänzend sein.
    Aber bei der #gesetzlichen #Rente muss man auch sehen, dass:

    • die Verwaltungslosten bei rund nur 1 % sind
    • etwa 20 % der Leistungen keine #AltersRente ist, sondern #Rehabilitation, #Wiedereingliederung, neue #Berufsbildung/#Umschulung, (Halb-)#Waisenrente, #Erziehungsrente, #Witwerrente/ #Witwenrente
    • auch #versicherungsfremde #Leistungen gezahlt werden.

    Zum Beispiel:

    • (#DDRRenten ohne zuvor eingezahlte Entgektpunkte),
    • #Mütterrente,
    • #Erziehungsrente,
    • #Grundsicherung,
    • #Zuschlag auf #Grundrente usw.

    Das ist auch der Grund, warum der Bund so hohe Zuschüsse an die #DRV überweist.
    Gerade diese #NichtALTERSRENTEN wurden der Deutschen Rentenversicherung aufgetragen.
    Ist ja auch ok und gut. Aber man kann jetzt nicht sagen

    „Die „gesetzliche Rente rechnet sich nicht“.


    Genau das wird #Merz noch weiter und lauter sagen, damit #BlackRock dann als „#Retter“ #hervorgezaubert wird!

    ——

    Hierzu passend ein Song

    Liedtext:

    Leises Flüstern um die Rente

    (Strophe 1)
    Warum sind Merz und Spahn so still?
    Die Rente bleibt in ihrem Spiel.
    Pläne tief in Schubladen versteckt,
    BlackRock lacht und hat’s entdeckt.

    (Pre-Chorus)
    Die Wahl steht vor der Tür, doch keiner sagt ein Wort,
    Was bleibt vom Ruhestand, wer trägt das alte Fort?

    (Refrain)
    Oh-oh-oh, leises Flüstern, was geschieht?
    Wohin geht die Rente, wenn der Profit sie zieht?
    Oh-oh-oh, wer denkt an das Morgen,
    Wenn das Alter lebt in Sorgen?

    (Strophe 2)
    CDU und FDP halten dicht,
    Gesetzliche Rente im schwindenden Licht.
    Privatisierung, sie lauert im Schatten,
    Der Bürger fragt sich, was wird er erhaschen?

    (Pre-Chorus)

    (Refrain)

    (Bridge)
    Altersarmut, ein leises Klagen,
    Wer wird für die Alten sagen?
    Investoren lächeln, der Markt ist heiß,
    Doch was zählt der Mensch zu diesem Preis?

    (Refrain)

    (Outro)
    Die Rente, ein stilles Versprechen,
    Wird sie brechen oder bestehen?
    Im Schatten bleibt die Antwort klar,
    Doch wer schützt den, der alt mal war?

    #Altersversorgung, #bAVExperte, #Betriebliche #Altersversorgung, #BlackRock, #Bundestagswahl, #CDU, #CSU, #FDP, #Finanzen, #Grundrente, #Grundsicherung, #Investmentgesellschaften, #Job und #Arbeit, #Politik, #Rente #Christian #Dürr, #Christian #Lindner, #Friedrich #Merz, #Jens #Spahn, #Privatisierung #Song #Pop