Schlagwort: #Rentenvergleich

  • Teil 22a: Gesetzliche Rente in der Slowakei – Vergleich mit Deutschland

    Teil 22a: Gesetzliche Rente in der Slowakei – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG).-

    Die Slowakei besitzt ein staatlich geprägtes Rentensystem mit gesetzlicher Umlagerente und zusätzlicher Kapitaldeckung. Neben der staatlichen Altersversorgung existiert eine kapitalgedeckte „2. Säule“.

    Pflichtversicherung

    Slowakei:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige ab Einkommensmindestgrenze eingebunden,
    – Beamte eingebunden.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    👉 In der Slowakei sind mehr Berufsgruppen gesetzlich abgesichert.

    Wartezeit

    Slowakei:
    – Mindestversicherungszeit grundsätzlich ca. 15 Versicherungsjahre,
    – höhere Renten erst nach längeren Versicherungszeiten.

    Deutschland:
    – Mindestwartezeit meist 5 Jahre,
    – für besonders langjährig Versicherte 45 Jahre.

    Beitragsbeteiligung

    Die gesetzliche Altersversorgung wird über Pflichtbeiträge und teilweise Kapitaldeckung finanziert.

    Slowakei:
    – Arbeitgeber ca. 14 %,
    – Arbeitnehmer ca. 4 %,
    – Gesamt ca. 18 %.

    👉 Der Arbeitgeber trägt damit den deutlich größeren Anteil von knapp 78 % des Gesamtbeitrages.

    Diese Beiträge finanzieren:
    ✅ Altersrente
    ✅ Hinterbliebenenschutz
    ✅ Invalidität

    Kapitaldeckung

    Die Slowakei nutzt zusätzlich ein kapitalgedecktes System („2. Säule“).

    👉 Ein Teil der Beiträge fließt zusätzlich in private Kapitalanlagen.

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %
    – Gesamt 18,6 %

    👉 Deutschland setzt überwiegend auf das klassische Umlageverfahren.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Slowakei:
    – Durchschnittsverdienst ca. 1600 bis 1900 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 650 bis 850 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4300 bis 4500 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 € brutto monatlich.

    👉 Trotz niedrigerer Einkommen setzt die Slowakei zusätzlich auf Kapitaldeckung.

    Resümee

    Die Slowakei kombiniert staatliche Umlagerente mit zusätzlicher Kapitaldeckung.

    👉 Die zentrale Erkenntnis:
    Auch osteuropäische Staaten setzen teilweise stärker auf Pflichtversicherung und Kapitaldeckung als Deutschland sowie eine hohe Arbeitgeberbeteiligung von 78% des Gesamtbeitrages.

    Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.
    www.Renten-Experte.de .

    #Slowakei #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 21a: Gesetzliche Rente in Luxemburg – Vergleich mit Deutschland

    Teil 21a: Gesetzliche Rente in Luxemburg – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann.
    – Rentenberater (RDG).- www.Renten-experte.de .

    Luxemburg besitzt eines der leistungsstärksten gesetzlichen Rentensysteme Europas. Die gesetzliche Altersversorgung basiert auf einer staatlichen Umlagerente mit hohen Durchschnittsrenten und breiter Pflichtversicherung.

    Pflichtversicherung

    Luxemburg:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige eingebunden,
    – Beamte weitgehend eingebunden.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    👉 In Luxemburg sind deutlich mehr Berufsgruppen gesetzlich abgesichert.

    Beitragsbeteiligung

    Die gesetzliche Altersversorgung wird über Pflichtbeiträge und staatliche Zuschüsse finanziert.

    Luxemburg:
    – Arbeitgeber ca. 8 %,
    – Arbeitnehmer ca. 8 %,
    – Staat zusätzlich ca. 8 %,
    – Gesamtbelastung ca. 24 %.

    👉 Der Staat beteiligt sich direkt an der Finanzierung der gesetzlichen Rente.

    Diese Beiträge finanzieren:
    ✅ Altersrente
    ✅ Hinterbliebenenschutz
    ✅ Invalidität

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %
    – Gesamt 18,6 %

    👉 Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung ohne festen Staatsanteil im Beitragssystem.

    Wartezeit

    Luxemburg:
    – Mindestversicherungszeit grundsätzlich ca. 10 Versicherungsjahre,
    – volle Rentenansprüche erst nach längeren Versicherungszeiten.

    Deutschland:
    – Mindestwartezeit meist 5 Jahre,
    – für besonders langjährig Versicherte 45 Jahre.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Luxemburg:
    – Durchschnittsverdienst häufig über 6000 bis 7000 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente häufig ca. 2500 bis 3500 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4300 bis 4500 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 € brutto monatlich.

    👉 Luxemburg gehört zu den Ländern mit den höchsten gesetzlichen Renten Europas.

    Besonderheit Luxemburg

    Luxemburg profitiert zusätzlich von: – hoher Wirtschaftsleistung, – vielen Grenzgängern, – hohen Einkommen, – staatlicher Mitfinanzierung.

    Resümee

    Luxemburg setzt auf breite Pflichtversicherung, hohe Einkommen und starke staatliche Mitfinanzierung.

    👉 Die zentrale Erkenntnis:
    Die Kombination aus hohen Einkommen, Pflichtversicherung und Staatszuschüssen führt in Luxemburg zu deutlich höheren gesetzlichen Renten als in Deutschland.

    Unabhängiger Rentenberater. Werner Hoffmann

    #Luxemburg #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 20a: Gesetzliche Rente in Rumänien – Vergleich mit Deutschland

    Teil 20a: Gesetzliche Rente in Rumänien – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann.
    – Rentenberater (RDG). –
    www.Renten-experte.de .

    Rumänien besitzt ein stark staatlich geprägtes Rentensystem. Die gesetzliche Altersversorgung basiert überwiegend auf einer staatlichen Umlagerente. Zusätzlich greift der Staat mit Zuschüssen und Sonderregelungen ein.

    Pflichtversicherung

    Rumänien:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige teilweise eingebunden,
    – Beamte überwiegend eingebunden.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    👉 In Rumänien sind mehr Berufsgruppen staatlich abgesichert.

    Wartezeit

    Rumänien:
    – reguläre Altersrente grundsätzlich ab ca. 15 Versicherungsjahren,
    – höhere Renten erst nach längeren Versicherungszeiten.

    Deutschland:
    – Mindestwartezeit meist 5 Jahre,
    – für besonders langjährig Versicherte 45 Jahre.

    Beitragsbeteiligung

    Die gesetzliche Altersversorgung wird über Pflichtbeiträge und massive Staatszuschüsse finanziert.

    Rumänien:
    – Arbeitgeber ca. 2,25 %,
    – Arbeitnehmer ca. 25 % Sozialbeitrag.

    👉 In Rumänien tragen Arbeitnehmer einen deutlich höheren Anteil der Finanzierung.

    Diese Beiträge finanzieren:
    ✅ Altersrente
    ✅ Hinterbliebenenschutz
    ✅ Invalidität

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %
    – Gesamt 18,6 %

    👉 Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung exakt 50:50.

    Staatliche Zuschüsse

    Rumänien stützt allerdings massiv das Rentensystem zusätzlich durch:

    • staatliche Zuschüsse,
    • Pensii speciale (Sonderpensionen),
    • den kapitalgedeckten Zusatzbaustein Pilonul II.

    👉 Beim „Pilonul II“ fließt ein Teil der Beiträge zusätzlich in private Kapitalanlagen.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Rumänien:
    – Durchschnittsverdienst ca. 1400 bis 1700 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 450 bis 650 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4300 bis 4500 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 € brutto monatlich.

    Resümee

    Rumänien setzt stärker auf staatliche Eingriffe, Zuschüsse und Pflichtversicherung.

    👉 Die zentrale Erkenntnis:
    Europäische Rentensysteme unterscheiden sich massiv bei Finanzierung, Staatszuschüssen und Kapitaldeckung.

    #Rumänien #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 19a: Gesetzliche Rente in Ungarn – Vergleich mit Deutschland

    Teil 19a: Gesetzliche Rente in Ungarn – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann.
    – Rentenberater (RDG). –
    www.Renten-experte.de .

    Ungarn besitzt ein stärker staatlich geprägtes Rentensystem als Deutschland. Die gesetzliche Altersversorgung basiert überwiegend auf einer staatlichen Umlagerente. Private Vorsorge existiert zusätzlich, spielt aber eine geringere Rolle als in vielen westlichen Staaten.

    Pflichtversicherung

    Ungarn:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige eingebunden,
    – Beamte eingebunden.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    👉 In Ungarn sind mehr Berufsgruppen staatlich abgesichert.

    Wartezeit

    Ungarn:
    – reguläre Altersrente grundsätzlich ab 20 Versicherungsjahren,
    – teilweise Ansprüche bereits ab 15 Versicherungsjahren möglich.

    Deutschland:
    – Mindestwartezeit meist 5 Jahre,
    – für besonders langjährig Versicherte 45 Jahre.

    👉 Ungarn verlangt für eine volle Altersrente deutlich längere Mindestversicherungszeiten als Deutschland.

    Beitragsbeteiligung

    Die gesetzliche Altersversorgung wird überwiegend über Pflichtbeiträge finanziert.

    Ungarn:
    – Arbeitgeber ca. 13 %,
    – Arbeitnehmer ca. 10 %.

    👉 Auch in Ungarn trägt der Arbeitgeber einen hohen Anteil der Finanzierung.

    Diese Beiträge finanzieren:
    ✅ Altersrente
    ✅ Hinterbliebenenschutz
    ✅ Invalidität

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %
    – Gesamt 18,6 %

    👉 Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung exakt 50:50.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Ungarn:
    👉 Hohe Einkommen werden stärker zur Finanzierung der gesetzlichen Altersversorgung herangezogen als in Deutschland.

    Deutschland:
    – BBG 2026 West ca. 8050 € brutto monatlich.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Ungarn:
    – Durchschnittsverdienst ca. 1600 bis 1900 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 550 bis 750 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4300 bis 4500 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 € brutto monatlich.

    Resümee

    Ungarn setzt stärker auf staatliche Absicherung und breite Pflichtversicherung.

    👉 Die zentrale Erkenntnis:
    Auch in osteuropäischen Staaten werden mehr Berufsgruppen in die gesetzliche Altersversorgung eingebunden als in Deutschland.

    #Ungarn #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 18a: Gesetzliche Rente in Tschechien – Vergleich mit Deutschland

    Teil 18a: Gesetzliche Rente in Tschechien – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    Rentenberater (RDG).

    Tschechien besitzt ein stärker staatlich geprägtes Rentensystem als Deutschland. Die gesetzliche Altersversorgung basiert überwiegend auf einer staatlichen Umlagerente. Private Vorsorge spielt eine geringere Rolle als in vielen westlichen Staaten.

    Pflichtversicherung

    Tschechien:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige eingebunden,
    – Beamte eingebunden.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    👉 In Tschechien sind mehr Berufsgruppen staatlich abgesichert.

    Beitragsbeteiligung

    Die gesetzliche Altersversorgung wird überwiegend über Pflichtbeiträge finanziert.

    Tschechien:
    – Arbeitgeber ca. 21,5 %
    – Arbeitnehmer ca. 6,5 %
    – Gesamt ca. 28 %

    👉 Der Arbeitgeber trägt damit den deutlich größeren Anteil.

    Diese Beiträge finanzieren:

    ✅ Altersrente
    ✅ Hinterbliebenenschutz
    ✅ Invalidität

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %
    – Gesamt 18,6 %

    👉 Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung exakt 50:50.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Tschechien:
    👉 Hohe Einkommen werden stärker zur Finanzierung der gesetzlichen Altersversorgung herangezogen als in Deutschland.

    Deutschland:
    – BBG 2026 West ca. 8050 € brutto monatlich.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Tschechien:
    – Durchschnittsverdienst ca. 1800 bis 2000 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 800 bis 1000 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4300 bis 4500 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 € brutto monatlich.

    👉 Trotz niedrigerer Einkommen trägt in Tschechien der Arbeitgeber einen wesentlich höheren Anteil der Finanzierung.

    Besonderheit Tschechien

    Tschechien setzt stärker auf:

    • staatliche Solidarität
    • Pflichtversicherung
    • breitere Einbindung verschiedener Berufsgruppen

    Private Vorsorge existiert zusätzlich, ist aber weniger dominant als in Irland oder den Niederlanden.

    Resümee

    Tschechien setzt stärker auf staatliche Absicherung und hohe Arbeitgeberanteile.

    👉 Die zentrale Erkenntnis:
    Auch in osteuropäischen Staaten tragen Arbeitgeber teilweise deutlich höhere Anteile der gesetzlichen Altersversorgung als in Deutschland.

    Deutschland.

    https://Rentenberater.blog

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    www.Renten-Experte.de

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    #Tschechien #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 17a: Gesetzliche Rente in Irland – Vergleich mit Deutschland

    Teil 17a: Gesetzliche Rente in Irland – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG). –

    Irland besitzt ein deutlich anders aufgebautes Rentensystem als Deutschland. Die gesetzliche Altersrente ist stärker als Grundabsicherung ausgestaltet. Zusätzlich spielen betriebliche und private Vorsorge eine wesentlich größere Rolle.

    Funktionsprinzip

    Irland:
    – staatliche Grundrente,
    – steuerfinanzierte Elemente,
    – starke private Vorsorge.

    Deutschland:
    – gesetzliche Umlagerente mit Entgeltpunkten.

    Irland setzt stärker auf zusätzliche private Absicherung.

    Pflichtversicherung

    Irland:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige eingebunden,
    – Beamte stärker staatlich abgesichert als in Deutschland.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    In Irland sind deutlich mehr Berufsgruppen staatlich abgesichert.

    Beitragsbeteiligung

    In Irland erfolgt die Finanzierung über das sogenannte PRSI-System.

    Daraus werden gemeinsam finanziert:

    • Altersrente
    • Hinterbliebenenschutz
    • Invalidität
    • Krankheit

    Irland:
    – Arbeitnehmer ca. 4,2 %
    – Arbeitgeber ca. 11,25 %

    Auch in Irland übernimmt der Arbeitgeber den größeren Teil der Sozialversicherungsbeiträge.

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %

    Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung exakt 50:50.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Irland:
    – keine klassische starre BBG wie in Deutschland.

    Deutschland:
    – BBG 2026 West ca. 8050 € brutto monatlich.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Irland:
    – Durchschnittsverdienst häufig über 4500 €
    – staatliche Altersrente häufig ca. 1300 bis 1500 €

    Deutschland:
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 €

    Die irische gesetzliche Rente soll vor allem eine Grundabsicherung darstellen.

    Resümee

    Irland kombiniert staatliche Grundabsicherung mit stärkerer privater Vorsorge.

    Die zentrale Erkenntnis:
    Auch in Irland tragen Arbeitgeber den größeren Teil der Sozialversicherungsbeiträge und mehr Berufsgruppen sind staatlich abgesichert als in Deutschland.

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    #Irland #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 14a: Gesetzliche Rente in Norwegen – Vergleich mit Deutschland

    Teil 14a: Gesetzliche Rente in Norwegen – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann.
    – Rentenberater (RDG) -. www.Renten-experte.de

    Norwegen besitzt eines der finanzstärksten Rentensysteme Europas. Neben der gesetzlichen Rente spielen staatliche Kapitalrücklagen eine zentrale Rolle für die langfristige Stabilität der Altersversorgung.

    Funktionsprinzip

    Norwegen:
    Grundrente plus einkommensabhängige Zusatzrente, Kombination aus Umlage und Kapitaldeckung, staatlicher Pensionsfonds („Ölfonds“).

    Deutschland:
    Umlagesystem mit Entgeltpunkten.

    Norwegen kombiniert gesetzliche Rente mit großen staatlichen Kapitalrücklagen.

    Staatsfonds und Heimfallregelung

    Norwegen besitzt einen der größten Staatsfonds der Welt. Gründe dafür sind die Heimfallregelung bei Wasserkraftwerken, Öl- und Gaseinnahmen sowie weltweite Kapitalanlagen.

    Viele Wasserkraftwerke fielen nach Jahrzehnten an norwegische Staatsunternehmen zurück. Zusätzlich fließen rund 78 % der Gewinne aus der Öl- und Gasförderung an Staat bzw. Staatsfonds.

    Dadurch entstanden enorme Rücklagen zur Stabilisierung von Staat und Altersversorgung.

    Pflichtversicherung

    Norwegen:
    Arbeitnehmer pflichtversichert, Selbstständige weitgehend integriert, Beamte im staatlichen System eingebunden.

    Deutschland:
    Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung, viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    Norwegen besitzt eine breitere Finanzierungsbasis.

    Beitragsbeteiligung

    Norwegen:
    Arbeitnehmer ca. 7,9 %, Arbeitgeber meist ca. 14,1 %, Gesamtbelastung ca. 22 %.

    Arbeitgeber tragen rund zwei Drittel der Beiträge.

    Deutschland:
    Insgesamt 18,6 %, Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils 9,3 %.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Norwegen:
    Durchschnittsverdienst häufig über 5.000 € brutto monatlich, durchschnittliche Altersrente ca. 2.000 € – 2.100 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    Durchschnittsverdienst ca. 4.300 € – 4.500 €, durchschnittliche Altersrente ca. 1.050 € – 1.200 €.

    Hohe Einkommen stärken auch die Rentenhöhe.

    Resümee

    Norwegen verbindet gesetzliche Rente, Kapitaldeckung und staatliche Rücklagen besonders stark miteinander.

    Die zentrale Erkenntnis: Langfristige Kapitalrücklagen und Kapitalanlagen können die Stabilität eines Rentensystems erheblich verbessern.

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    #Norwegen #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 13a: Gesetzliche Rente in Litauen – Vergleich mit Deutschland

    Teil 13a: Gesetzliche Rente in Litauen – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG) -.

    Litauen besitzt ein beitragsorientiertes Rentensystem mit gesetzlicher Umlagerente und zusätzlicher Kapitaldeckung. Mehrere Reformen sollen die langfristige Stabilität sichern.

    Funktionsprinzip

    Litauen:
    Umlagerente plus Kapitaldeckung, Rentenhöhe abhängig von Beiträgen und Versicherungszeit.

    Deutschland:
    Umlagesystem mit Entgeltpunkten.

    Pflichtversicherung

    Litauen:
    Arbeitnehmer pflichtversichert, Selbstständige teilweise integriert, Beamte im staatlichen System eingebunden.

    Deutschland:
    Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung, viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    Beitragsbeteiligung

    Litauen:
    Gesamtbeitrag ca. 30 %, Arbeitgeber tragen rund 65 % des Gesamtbeitrags.

    Deutschland:
    insgesamt 18,6 %, Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils 9,3 %.

    BBG und Einkommen

    Litauen:
    Beitragsbemessungsgrenze ca. 114.000 € jährlich, Durchschnittsverdienst ca. 2.000 € – 2.200 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    BBG 2026 West ca. 8.050 € monatlich, Durchschnittsverdienst ca. 4.300 € – 4.500 € brutto monatlich.

    Wartezeit und Rentenbeginn

    Litauen:
    Mindestversicherungszeit ca. 15 Jahre, Regelalter Richtung 65 Jahre.

    Deutschland:
    Mindestwartezeit 5 Jahre, Regelalter Richtung 67 Jahre.

    Rentenhöhe

    Litauen:
    durchschnittliche Altersrente ca. 650 € – 750 € brutto monatlich, wobei die Lebenshaltungskosten in Litauen wesentlich niedriger sind, als in Deutschland.

    Deutschland:
    durchschnittlich ca. 1.050 € – 1.200 €, Eckrentner ca. 1.835 €.

    Resümee

    Litauen setzt stärker auf die Kombination aus Umlage und Kapitaldeckung.

    Die zentrale Erkenntnis: Kapitalgedeckte Elemente gewinnen in vielen europäischen Rentensystemen zunehmend an Bedeutung.

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    #Litauen #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 10a: Gesetzliche Rente in Portugal – Vergleich mit Deutschland

    Teil 10a: Gesetzliche Rente in Portugal – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG). –

    Portugal besitzt ein umlagefinanziertes Rentensystem mit breiter Pflichtversicherung. Trotz niedrigerer Durchschnittslöhne erreichen viele Rentner eine relativ hohe Ersatzquote im Verhältnis zum früheren Einkommen.

    Funktionsprinzip

    Portugal:
    Umlagefinanzierte gesetzliche Rente, beitragsbezogen, Höhe abhängig von Einkommen und Versicherungsjahren.

    Deutschland:
    Umlagesystem mit Entgeltpunkten.

    Portugal ersetzt häufig einen höheren Anteil des letzten Einkommens.

    Pflichtversicherung

    Portugal:
    Arbeitnehmer pflichtversichert, Selbstständige weitgehend integriert, Beamte heute weitgehend in staatliche Beitragssysteme eingebunden.

    Deutschland:
    Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung, viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    Portugal besitzt eine breitere Finanzierungsbasis.

    Beitragsbeteiligung

    Portugal:
    Gesamtbeitrag ca. 34,75 %, Arbeitgeber ca. 23,75 %, Arbeitnehmer ca. 11 %.

    Arbeitgeber tragen damit rund 68 % des Gesamtbeitrags.

    Deutschland:
    Insgesamt 18,6 %, Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils 9,3 %.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Portugal:
    Keine klassische starre Beitragsbemessungsgrenze wie in Deutschland. Beiträge werden auf große Teile des Einkommens erhoben.

    Deutschland:
    BBG 2026 West ca. 8.050 € monatlich.

    Wartezeit und Rentenbeginn

    Portugal:
    Mindestwartezeit ca. 15 Jahre, Regelalter derzeit ca. 66 Jahre und mehrere Monate.

    Deutschland:
    Mindestwartezeit 5 Jahre, Regelalter Richtung 67 Jahre.

    Rentenhöhe

    Portugal:
    Durchschnittlich ca. 1.100 € – 1.200 € brutto monatlich, im Verhältnis zum Einkommen oft hohe Ersatzquote. Da die Lebenshaltungskosten in Portugal niedriger sind, ist die Rente wertmäßig höher.

    Deutschland:
    Durchschnittlich ca. 1.050 € – 1.200 €, Eckrentner ca. 1.835 €.

    Resümee

    Portugal zeigt ein solidarisch finanziertes Rentensystem mit hoher Arbeitgeberbeteiligung und breiter Finanzierung.

    Die zentrale Erkenntnis: Hohe Arbeitgeberanteile und breite Beitragspflicht stabilisieren die gesetzliche Rentenversicherung.

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    #Portugal #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • RENTE UNTER BESCHUSS: Wie Arbeitgeber und Politik den Generationenvertrag systematisch aushöhlen

    RENTE UNTER BESCHUSS: Wie Arbeitgeber und Politik den Generationenvertrag systematisch aushöhlen

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann
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    www.Renten-experte.de – .

    Die Diskussion um die Zukunft der Rente in Deutschland ist kein Zufall, sondern Teil einer Strategie. Arbeitgeberverbände sowie CDU, CSU, FDP und AfD treiben eine Entwicklung voran, die das Umlagesystem schwächt – zugunsten kapitalgedeckter Modelle.

    Deutschland hinkt bei der Arbeitgeberbeteiligung hinterher

    Im europäischen Vergleich zeigt sich: Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen die Arbeitgeberbeteiligung an der gesamten Altersversorgung unter 50 % liegt.

    Das bedeutet:

    • In der gesetzlichen Rentenversicherung zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils rund 50 %,
    • in vielen europäischen Ländern ist der Arbeitgeberanteil deutlich höher,
    • in der betrieblichen Altersversorgung liegt der Zuschuss meist nur bei maximal 15 % – und nur bei Sozialversicherungsersparnis.

    Das Ergebnis: Die finanzielle Last verschiebt sich zunehmend auf die Beschäftigten.

    Die Strategie dahinter

    Die Debatte wird gezielt auf zwei Modelle reduziert:

    • Umlagesystem,
    • Kapitaldeckung.

    Doch das lenkt ab. Es geht nicht um das System – sondern um die Verteilung der Kosten.

    Je stärker die gesetzliche Rente geschwächt wird – etwa durch eine Absenkung unter die 48-%-Haltelinie – desto mehr wird Altersvorsorge in bAV und private Modelle verschoben. Genau dort ist die Arbeitgeberbeteiligung deutlich geringer.

    AfD: Keine Partei der Arbeitnehmer und Rentner

    Die AfD positioniert sich nicht als Interessenvertretung von Arbeitnehmern oder Rentnern. Forderungen zur Schwächung von Gewerkschaften und zur Infragestellung des Mindestlohns sprechen eine klare Sprache.

    Auch die oft genannten „70 % Rente“ sollen nicht aus der gesetzlichen Rente entstehen, sondern aus bAV und privater Vorsorge. Dort können sich Arbeitgeber weitgehend aus der Verantwortung ziehen.

    Kapitalmarkt statt Sicherheit

    Mit der Verlagerung steigt die Abhängigkeit von Banken und Versicherungen – bei gleichzeitig höheren Kosten:

    • Gesetzliche Rente: ca. 1 % bis 1,5 % Verwaltungskosten,
    • private Anbieter: ca. 2,5 % bis 4 %,
    • zusätzlich ca. 2,4 % Vertriebskosten.

    Wer zahlt die Rechnung?

    Am Ende sind es die Arbeitnehmer:

    • höhere Eigenanteile,
    • mehr Risiko,
    • höhere Kosten.

    Resümee

    Die Rentendebatte ist kein neutraler Diskurs. Das Umlagesystem wird gezielt geschwächt, um kapitalgedeckte Modelle auszubauen – und die Verantwortung von Arbeitgebern zu reduzieren.

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    #Rente #Altersvorsorge #bAV #Sozialpolitik #Deutschland