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  • Teil 3 – Die größten Fehler beim Statusfeststellungsverfahren – und wie Sie diese vermeiden

    Teil 3 – Die größten Fehler beim Statusfeststellungsverfahren – und wie Sie diese vermeiden

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
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    Werner Hoffmann – Rentenberater (RDG)

    Das Statusfeststellungsverfahren kann vor erheblichen finanziellen Risiken schützen. Doch viele Selbstständige machen dabei entscheidende Fehler – oft mit gravierenden Folgen.

    Die häufigsten Fehler sind schnell benannt:

    • Der Antrag wird gar nicht gestellt,
    • er wird zu spät gestellt,
    • die Tätigkeit wird falsch beschrieben,
    • Verträge stimmen nicht mit der Realität überein.

    Besonders kritisch ist der letzte Punkt.
    Denn die Deutsche Rentenversicherung bewertet nicht nur den Vertrag – sondern vor allem die tatsächliche Durchführung der Tätigkeit.

    Das bedeutet:
    Selbst wenn im Vertrag „selbstständig“ steht, kann die Tätigkeit dennoch als abhängig beschäftigt eingestuft werden.

    Ein weiterer häufiger Fehler ist die falsche Einschätzung der eigenen Situation.
    Viele Selbstständige glauben:
    „Ich habe mehrere Auftraggeber, also bin ich sicher selbstständig.“

    Doch das reicht nicht aus. Entscheidend ist unter anderem:

    • Besteht eine Weisungsgebundenheit,
    • ist man in die Organisation des Auftraggebers eingebunden,
    • trägt man ein echtes unternehmerisches Risiko.

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    Wer diese Kriterien falsch bewertet, geht ein erhebliches Risiko ein.

    Ein besonders teurer Fehler:
    Das Verfahren wird erst dann durchgeführt, wenn bereits eine Prüfung läuft.

    Dann ist es oft zu spät.
    Die Entscheidung wirkt dann rückwirkend – mit entsprechenden finanziellen Konsequenzen.

    Wichtig zu wissen:
    Die rechtliche Bewertung darf nicht durch Steuerberater erfolgen, sondern gehört in die Hände eines spezialisierten Rentenberaters (RDG).

    Mein Rat als Rentenberater (RDG):
    Lassen Sie Ihre Tätigkeit frühzeitig prüfen – idealerweise bevor Sie starten oder neue Projekte annehmen.

    Achten Sie darauf, dass:

    • Verträge und tatsächliche Tätigkeit übereinstimmen,
    • Sie Ihre Selbstständigkeit klar dokumentieren,
    • typische Risiken frühzeitig erkannt werden.

    Zusätzlich empfehle ich, alle relevanten Unterlagen strukturiert zu sichern.

    Ein bewährtes Instrument dafür ist ein Notfallordner:

    👉 www.not-fallordner.de

    Direkter Kontakt:

    Jetzt per WhatsApp kontaktieren

    Oder

    📞 0177 27 166 97

    Denn eines ist klar:
    Die größten Risiken entstehen nicht durch das Verfahren – sondern durch falsche Einschätzungen im Vorfeld.

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