Tag: 16. Mai 2026

  • Teil 17a: Gesetzliche Rente in Irland – Vergleich mit Deutschland

    Teil 17a: Gesetzliche Rente in Irland – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG). –

    Irland besitzt ein deutlich anders aufgebautes Rentensystem als Deutschland. Die gesetzliche Altersrente ist stärker als Grundabsicherung ausgestaltet. Zusätzlich spielen betriebliche und private Vorsorge eine wesentlich größere Rolle.

    Funktionsprinzip

    Irland:
    – staatliche Grundrente,
    – steuerfinanzierte Elemente,
    – starke private Vorsorge.

    Deutschland:
    – gesetzliche Umlagerente mit Entgeltpunkten.

    Irland setzt stärker auf zusätzliche private Absicherung.

    Pflichtversicherung

    Irland:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige eingebunden,
    – Beamte stärker staatlich abgesichert als in Deutschland.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    In Irland sind deutlich mehr Berufsgruppen staatlich abgesichert.

    Beitragsbeteiligung

    In Irland erfolgt die Finanzierung über das sogenannte PRSI-System.

    Daraus werden gemeinsam finanziert:

    • Altersrente
    • Hinterbliebenenschutz
    • Invalidität
    • Krankheit

    Irland:
    – Arbeitnehmer ca. 4,2 %
    – Arbeitgeber ca. 11,25 %

    Auch in Irland übernimmt der Arbeitgeber den größeren Teil der Sozialversicherungsbeiträge.

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %

    Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung exakt 50:50.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Irland:
    – keine klassische starre BBG wie in Deutschland.

    Deutschland:
    – BBG 2026 West ca. 8050 € brutto monatlich.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Irland:
    – Durchschnittsverdienst häufig über 4500 €
    – staatliche Altersrente häufig ca. 1300 bis 1500 €

    Deutschland:
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 €

    Die irische gesetzliche Rente soll vor allem eine Grundabsicherung darstellen.

    Resümee

    Irland kombiniert staatliche Grundabsicherung mit stärkerer privater Vorsorge.

    Die zentrale Erkenntnis:
    Auch in Irland tragen Arbeitgeber den größeren Teil der Sozialversicherungsbeiträge und mehr Berufsgruppen sind staatlich abgesichert als in Deutschland.

    https://Rentenberater.blog

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    www.Renten-Experte.de

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    #Irland #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 16a: Gesetzliche Rente in Belgien – Vergleich mit Deutschland

    Teil 16a: Gesetzliche Rente in Belgien – Vergleich mit Deutschland

    Teil 16a: Gesetzliche Rente in Belgien – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann.
    – Rentenberater (RDG) -.
    www.Renten-Experte.de

    Belgien besitzt ein stärker staatlich geprägtes Rentensystem als Deutschland. Die gesetzliche Altersversorgung wird umlagefinanziert und zusätzlich durch betriebliche Systeme ergänzt.

    Pflichtversicherung

    Belgien:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige eingebunden,
    – Beamte staatlich abgesichert.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    In Belgien sind deutlich mehr Berufsgruppen abgesichert.

    Beitragsbeteiligung

    Belgien:
    Für Altersrente, Hinterbliebenenrente und Invaliditätsleistungen liegt die Belastung ungefähr bei 16–18 %.

    Davon ungefähr:
    – Arbeitgeber ca. 10–12 %
    – Arbeitnehmer ca. 5–6 %

    Arbeitgeber tragen damit den größeren Anteil.

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %
    – Gesamt 18,6 %

    Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung exakt 50:50.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Belgien:
    – stärkere Einbeziehung oberer Einkommen,
    – keine starre BBG wie in Deutschland.

    Deutschland:
    – BBG 2026 West ca. 8.050 € brutto monatlich.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Belgien:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4.000–4.500 €,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1.500–1.800 €.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4.300–4.500 €,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1.050–1.200 €.

    Trotz ähnlicher Einkommen liegen die gesetzlichen Renten in Belgien häufig höher.

    Resümee

    Belgien setzt stärker auf staatliche Absicherung und höhere Arbeitgeberfinanzierung als Deutschland.

    Die zentrale Erkenntnis:
    Auch bei der gesetzlichen Altersversorgung tragen Arbeitgeber in Belgien höhere Beitragsanteile als Arbeitnehmer.

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    #Belgien #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 15a: Gesetzliche Rente in Finnland – Vergleich mit Deutschland

    Teil 15a: Gesetzliche Rente in Finnland – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG).-

    Finnland besitzt eines der stabilsten Rentensysteme Europas. Die Altersversorgung basiert auf gesetzlicher Pflichtversicherung, Kapitaldeckung und automatischen Anpassungen an die Lebenserwartung.

    Funktionsprinzip

    Finnland:
    – einkommensbezogene gesetzliche Rente,
    – betriebliche Pflichtsysteme,
    – teilweise Kapitaldeckung.

    Deutschland:
    – Umlagesystem mit Entgeltpunkten.

    Finnland kombiniert Umlage und Kapitaldeckung stärker als Deutschland.

    Pflichtversicherung

    Finnland:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige einbezogen,
    – Beamte im staatlichen System integriert.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    In Finnland sind nahezu alle Berufsgruppen in die staatliche Altersversorgung eingebunden.

    Beitragsbeteiligung

    Finnland:
    – Gesamtbeitrag häufig ca. 24–25 %,
    – Arbeitgeber meist ca. 15–17 %,
    – Arbeitnehmer meist ca. 7–9 %.

    Arbeitgeber finanzieren häufig rund 60 % der Beiträge.

    Deutschland:
    – insgesamt 18,6 %,
    – Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils 9,3 %.

    Auch in Finnland bezahlen Arbeitgeber höhere Beitragsanteile zur gesetzlichen Rente.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Finnland:
    – keine Beitragsbemessungsgrenze

    Deutschland:
    – BBG 2026 West ca. 8.050 € brutto monatlich.

    Hohe Einkommen werden in Finnland stärker in die Finanzierung einbezogen.

    Kapitaldeckung und Anlagen

    Finnische Rentenversicherungen investieren weltweit in:

    • Aktien
    • Immobilien
    • Infrastruktur
    • Unternehmen

    Dadurch entstehen zusätzliche Kapitalerträge.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Finnland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4.000–4.300 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche gesetzliche Altersrente ca. 1.700–1.900 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4.300–4.500 €,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1.050–1.200 €.

    Die zentrale Erkenntnis:
    Nahezu alle Berufsgruppen sind eingebunden und Arbeitgeber zahlen höhere Rentenbeiträge als Arbeitnehmer.

    https://Rentenberater.blog

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    www.Renten-Experte.de

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    Kontakt über WhatsApp:

    WhatsApp-Anfrage an Werner Hoffmann senden über WhatsAPP-Nr. +49 7156 34354

    #Finnland #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich