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  • Rentenreform: Vertrauensschutz – warum lange Übergangsfristen notwendig sind

    Rentenreform: Vertrauensschutz – warum lange Übergangsfristen notwendig sind

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann, Rentenberater (RDG).

    Die geplante Rentenreform sorgt bei vielen Versicherten für Verunsicherung. Diskutiert werden insbesondere Änderungen bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren und bei den Altersgrenzen. Für rentennahe Jahrgänge ist deshalb ein Begriff besonders wichtig: Vertrauensschutz.

    Die Alterssicherungskommission hat im Juni 2026 insgesamt 33 Empfehlungen vorgelegt. Dazu gehört die Empfehlung, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte unter Beachtung des verfassungsrechtlich erforderlichen Vertrauensschutzes abzuschaffen. Doch Empfehlungen sind noch kein Gesetz. Erst der Gesetzgeber wird festlegen, wer tatsächlich betroffen ist und welche Übergangsfristen gelten.

    Deshalb sind Aussagen, bestimmte Jahrgänge seien bereits sicher geschützt, derzeit mit Vorsicht zu betrachten. Verbindliche Stichtage gibt es bislang nicht.

    Für lange Übergangsfristen gibt es außerdem einen wichtigen praktischen Grund: Arbeitgeber und Arbeitnehmer können bereits Jahre im Voraus verbindliche Altersteilzeit- oder Vorruhestandsregelungen vereinbart haben.

    Beim sogenannten Blockmodell der Altersteilzeit kann beispielsweise vereinbart werden, dass ein Arbeitnehmer zunächst drei Jahre in der Arbeitsphase tätig ist und anschließend drei Jahre in der Freistellungsphase bleibt. Die Planung kann darauf ausgerichtet sein, danach unmittelbar eine bestimmte Altersrente zu beziehen.

    Dabei kann die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren fest eingeplant worden sein. Würde der Gesetzgeber während einer bereits laufenden Vereinbarung kurzfristig Voraussetzungen oder Altersgrenzen verändern, könnte die gesamte finanzielle Lebensplanung betroffen sein. Gerade deshalb ist der Vertrauensschutz für rentennahe Versicherte von besonderer Bedeutung.

    Aktuell gilt weiterhin: Für Versicherte des Jahrgangs 1964 und jünger liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte kann für Jahrgänge ab 1964 bei erfüllter 45-jähriger Wartezeit derzeit mit 65 Jahren abschlagsfrei bezogen werden.

    Wer in den kommenden Jahren in Rente gehen möchte, sollte seinen Versicherungsverlauf, die 45-jährige Wartezeit und bereits geschlossene Altersteilzeitvereinbarungen genau von einem Rentenberater prüfen lassen.

    Entscheidend sind nicht politische Vorschläge oder Schlagzeilen, sondern das zukünftige Gesetz und dessen Stichtags- und Vertrauensschutzregelungen.

    #Rente #Rentenreform #Vertrauensschutz #Altersteilzeit #Rentenberater

    Hinweis zu den Bildern: Soweit zu diesem Beitrag KI-generierte Bilder verwendet werden, dienen diese ausschließlich der Illustration. KI-generierte Darstellungen können fiktive Personen, Situationen, Texte oder Symbole enthalten und stellen keine dokumentarische Abbildung tatsächlicher Ereignisse dar.

    Quellen

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), 26.06.2026: FAQ zur Rentenkommission 2026.

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Juni 2026: Rentenkommission 2026 – 33 Empfehlungen zur Rentenreform.

  • Kostenlose Finanz-, Renten- und Erbrechner: Neue Beta-Version von Renten-Experte.de ist online

    Kostenlose Finanz-, Renten- und Erbrechner: Neue Beta-Version von Renten-Experte.de ist online

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    Neben einem weiteren Projekt, das rechtliche Prüfungen in einer eigenen KI-Umgebung ermöglichen soll, arbeite ich derzeit an einer umfassenden neuen Rechnerwelt.

    Diese KI-Spezialsoftware für Rentenberater und Generationenberater befindet sich aktuell noch in der Testphase und soll voraussichtlich bis zum Jahresende fertiggestellt werden.

    Parallel dazu entsteht ein weiteres großes Projekt:

    ein 1.000-Rechner-Programm für Finanzen, Rente, Vorsorge, Pflege, Erben, Fristen und praktische Beratungsfragen.

    Die kostenlose Beta-Version ist jetzt online und kann bereits getestet werden.

    Aktuell sind bereits eingebaut:

    • 8 Finanzrechner,
    • 8 Altersvorsorge- und Rentenrechner, inklusive bAV und Entscheidungsrechner „Sofortauszahlung oder Rente“,
    • 2 Rechner für Pflege und Soziales,
    • 10 Erbschafts-, Notar-, Anwalts- und Gerichtskostenrechner,
    • 3 Tages- und Fristenrechner,
    • 2 Geometrierechner.

    Ein Beispiel zeigt, wie umfangreich das Programm bereits ist:

    Beim Rechner „Direktversicherung auszahlen oder Rente“ wird nicht nur einfach Kapitalauszahlung gegen Monatsrente gestellt.

    Die Anregung zu diesem Rechner kam heute von meinem Freund Thomas Z. Die Idee hat mir gefallen, deshalb habe ich sie direkt umgesetzt.

    Berücksichtigt werden unter anderem:

    • Kapitalauszahlung brutto im Vergleich zu einer monatlichen Rente brutto, aber auch NETTO!
    • Alter bei Rentenbeginn,
    • Vergleichsalter
    • Altvertrag bis 31.12.2004
    • Neuvertrag ab 01.01.2005 nach § 3 Nr. 63 EStG
    • Ertragsanteil bei Altverträgen im Vergleich zur vollen Steuerpflicht bei Neuverträgen
    • persönlicher Steuersatz
    • Kranken- und Pflegeversicherung
    • Versicherungsstatus Pflichtversicherung / KVdR, freiwillige gesetzliche Krankenversicherung oder private gesetzliche Krankenversicherung,
    • Freibetrag beziehungsweise Freigrenze bei Versorgungsbezügen,
    • Verteilung einer Kapitalleistung auf 120 Monate,
    • Barwert der Rentenzahlungen,
    • Break-even-Alter, ab dem die Rentenzahlung rechnerisch günstiger wird.

    Damit wird sichtbar, dass es bei solchen Entscheidungen nicht nur um „Kapital oder Rente“ geht, sondern um Steuern, Sozialversicherung, Vertragsart, Alter, Lebenserwartung und Vergleichszins.

    Die Rechner sollen weiter ausgebaut werden und künftig viele typische Fragen aus Beratung, Vorsorge, Rentenplanung, Erbschaft, Pflege, Finanzierung und Vermögensplanung einfacher nachvollziehbar machen.

    Die kostenlose Beta-Version ist erreichbar unter:

    https://www.renten-experte.de/content/1_000-rechner/

    Oder über

    https://www.renten-experte.de/finanzrechner/

    Für weitere Anregungen bedanke ich mich im Voraus. Vielleicht fällt dir auch noch etwas ein?

    Einfach hier klicken, wenn Du whatsAPP hast

    Verbesserungsvorschlag per WhatsApp senden

    Klarcode:

    https://wa.me/49715634354?text=Hallo%2C%20ich%20habe%20einen%20Verbesserungsvorschlag%20zu%20der%20Finanzrechner-App.%20Kannst%20du%20folgendes%20Tool%20noch%20einbauen%3F%20Hier%20mein%20Erg%C3%A4nzungsvorschlag.%20Mein%20Name%20ist%20%C3%BCbrigens%3A%20______

    #RentenExperte #Finanzrechner #Altersvorsorge #Betriebsrente #Erbrecht

    Hinweis zu den Bildern: Die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mit künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein. Sie dienen der Illustration des Beitrags.

    Quelle: Projektangaben Werner Hoffmann, Stand 21.08.2026.

  • Revolution in der Rentenberatung: Warum ich eine eigene KI-Software entwickle

    Revolution in der Rentenberatung: Warum ich eine eigene KI-Software entwickle

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann. - Rentenberater (RDG). www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann. – Rentenberater (RDG). www.Renten-experte.de

    Seit einigen Wochen arbeite ich an der Entwicklung einer speziellen KI-Software, die ausschließlich für die Rentenberatung und Generationenberatung konzipiert ist. Beta-Test wird im Dezember 2026 sein.

    Es handelt sich nicht um eine allgemeine KI, sondern um ein hochspezialisiertes System, das meine tägliche Arbeit langfristig erheblich erleichtern und meinen Mandanten einen echten Mehrwert bieten soll.

    Besonders wichtig ist mir dabei der Datenschutz.

    Mein Ziel ist es, möglichst unabhängig von Cloud-Diensten zu arbeiten.

    Soweit externe Dienste überhaupt erforderlich sind, sollen diese ausschließlich in Europa betrieben werden und den europäischen Datenschutzstandards entsprechen.

    Sensible Mandantendaten sollen grundsätzlich auf meinem eigenen Rechner beziehungsweise Server verarbeitet werden.

    Damit eine leistungsfähige KI lokal arbeiten kann, reicht ein normaler Büro-Laptop meist nicht aus.

    Für die Verarbeitung großer Sprachmodelle und umfangreicher Dokumentensammlungen werden Hochleistungsrechner benötigt.

    Häufig kommen dafür Gaming-Laptops oder vergleichbare Systeme mit leistungsstarken Grafikprozessoren (GPU) zum Einsatz.

    Je nach Ausstattung liegen die Anschaffungskosten bei etwa 5.000 Euro oder darüber.

    Das Herzstück der Software ist die intelligente Auswertung tausender Dokumente.

    Gesetze, Verordnungen, sozialversicherungsrechtliche Rundschreiben, Fachinformationen und Gerichtsentscheidungen werden aus lokal gespeicherten PDF-Dateien durchsucht und miteinander verknüpft.

    Ergänzt werden diese Informationen durch die individuellen Angaben des Mandanten, wie sie ein Renten- oder Generationenberater für eine qualifizierte Beratung benötigt.

    Die KI erstellt innerhalb weniger Sekunden strukturierte Analysen und konkrete Handlungsempfehlungen. Recherchen, die heute oft viele Stunden in Anspruch nehmen, werden dadurch auf wenige Augenblicke reduziert.

    Natürlich ersetzt die KI keine fachliche Prüfung. Alle Ergebnisse müssen weiterhin anhand der Originalquellen überprüft werden. Sie übernimmt jedoch den zeitaufwendigen Teil der Recherche und erleichtert dadurch die tägliche Arbeit erheblich.

    Ein besonderes Ziel ist die Nachvollziehbarkeit. Jede Empfehlung soll mit den zugrunde liegenden gesetzlichen Vorschriften, Verwaltungsvorschriften oder Gerichtsentscheidungen belegt werden.

    Nach meiner derzeitigen Marktkenntnis gibt es bislang keine Software, die speziell für Rentenberater und Generationenberater einen derart umfassenden Funktionsumfang bietet. Genau diese Lücke möchte ich schließen.

    Ich bin überzeugt:

    Künstliche Intelligenz wird den Rentenberater nicht ersetzen.

    Sie wird aber zu einem leistungsstarken Werkzeug, das Fachwissen schneller verfügbar macht, Routinearbeiten reduziert und mehr Zeit für das Wesentliche schafft – die persönliche und individuelle Beratung der Menschen.

    #KünstlicheIntelligenz #Rentenberatung #Generationenberatung #Digitalisierung #Datenschutz

  • Grundrente in Gefahr? In diesen Fällen kann der Zuschlag gestrichen werden!

    Grundrente in Gefahr? In diesen Fällen kann der Zuschlag gestrichen werden!

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter
    Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter.

    Viele Rentner gehen davon aus, dass der Grundrentenzuschlag einmal bewilligt und dann dauerhaft gezahlt wird. Das stimmt jedoch nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Zuschlag gekürzt oder sogar vollständig entzogen werden.

    Die gesetzliche Grundlage für den Grundrentenzuschlag findet sich in den §§ 76g bis 76j SGB VI. Änderungen oder die Aufhebung eines bereits bewilligten Zuschlags richten sich – je nach Fall – nach den Vorschriften des SGB X über die Rücknahme oder Aufhebung von Verwaltungsakten.

    Der häufigste Grund ist ein zu hohes Einkommen. Denn der Grundrentenzuschlag ist einkommensabhängig. Berücksichtigt wird dabei nicht nur das Einkommen des Rentners selbst, sondern bei Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnerschaften auch das Einkommen des Partners. Steigen die zu berücksichtigenden Einkünfte – etwa durch höhere Betriebsrenten, Mieteinnahmen oder Kapitalerträge –, wird der Zuschlag neu berechnet. Je nach Höhe des Einkommens kann er sinken oder ganz entfallen.

    Auch Änderungen der persönlichen Verhältnisse können Auswirkungen haben. Eine Heirat, Scheidung oder der Tod des Ehe- oder Lebenspartners verändern unter Umständen die Einkommensanrechnung und damit auch die Höhe des Grundrentenzuschlags.

    Ein weiterer Fall betrifft die Versicherungszeiten. Stellt die Deutsche Rentenversicherung nach einer Kontenklärung oder aufgrund neuer Unterlagen fest, dass die erforderlichen Grundrentenzeiten doch nicht erfüllt sind oder Zeiten falsch bewertet wurden, kann der Zuschlag aufgehoben oder neu berechnet werden.

    In der Praxis zeigt sich außerdem, dass Grundrentenzuschläge nicht immer fehlerfrei berechnet werden. Ursache können unvollständige Versicherungszeiten, fehlerhafte Einkommensanrechnungen oder andere Berechnungsfehler sein. Teilweise lassen sich Ansprüche auch durch eine rechtzeitige und zulässige Gestaltung der persönlichen Verhältnisse besser ausschöpfen.

    Nicht jede Veränderung führt jedoch zum Verlust des Zuschlags. Normale Rentenerhöhungen, die jährliche Rentenanpassung oder das bloße Älterwerden sind für sich allein kein Grund, den Grundrentenzuschlag zu streichen.

    Oft macht es Sinn, dass die Veränderung des Zuschlages oder auch dessen Berechnung noch einmal durch einen Rentenberater geprüft wird.

    Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
    Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

    Werner Rolf Hoffmann
    Unabhängiger Rentenberater (RDG)

    Gottfried-Keller-Str. 73
    71254 Ditzingen
    Deutschland

    Telefon: (07156) 967 – 1900
    Fax: (07156) 318 81

    WhatsApp:
    https://wa.me/49715634354?text=Hallo%20guten%20Tag%2C%20ich%20habe%20einige%20Fragen%20an%20Sie%20als%20Rentenberater.%20K%C3%B6nnen%20Sie%20bitte%20mit%20mir%20Kontakt%20aufnehmen%3F%20Hier%20meine%20Telefonnummer%20oder%20Handynummer%3A%20


    Wenn der Leser auf diesen Link klickt, wird – sofern WhatsApp installiert ist – automatisch folgende Nachricht eingefügt:

    Hallo guten Tag, ich habe einige Fragen an Sie als Rentenberater. Können Sie bitte mit mir Kontakt aufnehmen? Hier meine Telefonnummer oder Handynummer: …

    Der Interessent muss dann nur noch seine Telefonnummer ergänzen und die Nachricht absenden.

    #Grundrente #Rente #Rentner #DeutscheRentenversicherung #Rentenberatung


    Hinweis zu den verwendeten Bildern:

    Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rentenbescheide oder tatsächlichen Beratungssituationen.

  • Diese Zuschüsse verschenken viele Rentner – prüfen Sie jetzt, ob Ihnen mehr Geld zusteht!

    Diese Zuschüsse verschenken viele Rentner – prüfen Sie jetzt, ob Ihnen mehr Geld zusteht!

    Ein Beitrag von Werner Hoffmann

    Viele Rentnerinnen und Rentner verzichten jedes Jahr auf Leistungen, obwohl möglicherweise ein gesetzlicher Anspruch besteht. Oft fehlt schlicht das Wissen darüber, welche Zuschüsse, Freibeträge und Vergünstigungen es gibt. Dabei können mehrere Ansprüche zusammen die finanzielle Situation im Ruhestand deutlich verbessern.

    Ein wichtiger Punkt ist der Zuschuss zur Krankenversicherung. Wer eine gesetzliche Rente bezieht und freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichert ist, sollte prüfen, ob die Deutsche Rentenversicherung einen Zuschuss zahlt. Dieser muss beantragt werden und kann die monatliche Belastung spürbar senken.

    Ebenso wichtig ist das Wohngeld Plus. Viele Rentner glauben, dass sie wegen ihrer Rente keinen Anspruch haben. Tatsächlich kann gerade bei kleinen und mittleren Renten Wohngeld möglich sein. Besonders interessant ist der Grundrentenfreibetrag. Wer mindestens 33 Jahre Grundrentenzeiten nachweisen kann, erhält bei der Wohngeldberechnung einen Freibetrag. Dadurch kann sich das Wohngeld erhöhen oder überhaupt erst ein Anspruch entstehen.

    Auch bei einem Pflegegrad 2 oder höher sollten Betroffene sämtliche Ansprüche prüfen. Je nach persönlicher Situation kommen Leistungen der Pflegeversicherung, Entlastungsangebote oder weitere finanzielle Hilfen infrage.

    Häufig fehlen außerdem Kindererziehungszeiten im Rentenkonto. Diese können die spätere Rente erhöhen oder notwendige Wartezeiten erfüllen. Deshalb sollte geprüft werden, ob alle Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten gespeichert sind. Fehlen diese Zeiten, können sie mit dem Formular V0800 bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Prüfung des Rentenbescheids durch einen Rentenberater nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz – RDG. Fehler bei Versicherungszeiten, Kindererziehungszeiten oder der Rentenberechnung kommen häufiger vor, als viele vermuten.

    Viele Rentner stellen notwendige Anträge nicht, weil sie sich mit dem Renten- und Sozialrecht nicht ausreichend auskennen. Genau deshalb gibt es Rentenberater. Sie prüfen Ansprüche, helfen bei Anträgen und vertreten ihre Mandanten im gesetzlich zulässigen Umfang gegenüber Behörden und der Deutschen Rentenversicherung.

    Wenig bekannt ist außerdem, dass viele Städte und Gemeinden besondere Programme anbieten: Wer seinen Führerschein freiwillig und dauerhaft abgibt, erhält teilweise ein Deutschlandticket oder ein anderes ÖPNV-Ticket für ein Jahr oder sogar länger kostenlos. Die Angebote unterscheiden sich jedoch je nach Kommune.

    Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
    Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann

    Mein Rat: Prüfen Sie nicht nur Ihre Rentenhöhe, sondern auch sämtliche Zuschüsse, Freibeträge und Vergünstigungen. Häufig sind es mehrere kleinere Ansprüche, die zusammen eine spürbare finanzielle Verbesserung bringen.

    Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter
    Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter

    #Rente #WohngeldPlus #Krankenversicherung #Kindererziehungszeiten #Rentenberatung

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  • Mit 77 Jahren erstmals Altersrente: Drei Monate Minijob können den Anspruch sichern

    Mit 77 Jahren erstmals Altersrente: Drei Monate Minijob können den Anspruch sichern

    Ein Beitrag von
    Werner Hoffmann. - Rentenberater (RDG). www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann.
    – Rentenberater (RDG).
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    Eine am 23. Juni 1949 geborene Versicherte hat bisher keine Altersrente beantragt. In ihrem Versicherungsverlauf befinden sich nach den vorliegenden Angaben Beschäftigungszeiten aus den Jahren 1986 bis 1989 sowie ein neunmonatiger Minijob im Jahr 2000.

    Unterstellt man für 1986 bis 1988 jeweils zwölf Beitragsmonate, ergibt sich:

    1986 bis 1988: 36 Monate
    Minijob 1989: 12 Monate
    Minijob 2000: 9 Monate

    Insgesamt wären damit 57 Beitragsmonate vorhanden. Für die Regelaltersrente werden jedoch mindestens 60 Kalendermonate benötigt. Es fehlen also nur drei Monate.

    Die Schulzeit zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr hilft dabei nicht weiter. Schulzeiten können grundsätzlich erst ab dem vollendeten 17. Lebensjahr als Anrechnungszeiten gespeichert werden. Sie zählen jedoch nicht als Beitragsmonate für die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren.

    Drei Monate als Leseoma

    Nimmt die Versicherte nun für drei Monate einen ordnungsgemäß angemeldeten Minijob als Leseoma mit monatlich 175 Euro auf, können die fehlenden Monate erworben werden.

    Voraussetzung ist, dass sie sich nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lässt. Die Vergütung darf auch nicht lediglich als steuerfreie Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschale gezahlt werden.

    Bei einem gewerblichen Minijob beträgt der Eigenanteil der Versicherten monatlich 6,30 Euro. Nach drei Monaten wären die erforderlichen 60 Beitragsmonate erfüllt.

    Aus den bisher überschlägig berechneten rund 0,551 Entgeltpunkten und dem zusätzlichen Verdienst von insgesamt 525 Euro ergeben sich ungefähr 0,561 Entgeltpunkte.

    Beim Rentenwert von 42,52 Euro ab 1. Juli 2026 entspräche dies einer monatlichen Bruttorente von rund:

    0,561 × 42,52 Euro = 23,87 Euro

    Was ergibt das innerhalb von zehn Jahren?

    Ohne Rentenanpassungen würden in zehn Jahren insgesamt rund 2.864 Euro brutto ausgezahlt.

    Unterstellt man vereinfachend eine jährliche Rentenanpassung von durchschnittlich 3 Prozent, würden innerhalb von zehn Jahren insgesamt rund 3.284 Euro brutto gezahlt. Die tatsächlichen Rentenanpassungen können allerdings höher oder niedriger ausfallen.

    Kein Zuschlag seit dem regulären Rentenalter

    Obwohl die Versicherte ihre Rente erst mit 77 Jahren beginnt, erhält sie für die Zeit seit Erreichen der Regelaltersgrenze keinen Zuschlag von 0,5 Prozent pro Monat.

    Dieser Zuschlag setzt nach § 77 SGB VI voraus, dass die Wartezeit bereits erfüllt war und eine bestehende Altersrente trotzdem nicht beansprucht wurde. Hier entsteht der Rentenanspruch jedoch erst durch die drei neuen Beitragsmonate.

    Erst wenn die Versicherte die Rente nach Erfüllung der 60 Monate weiter aufschiebt, erhöht sich der Zugangsfaktor für jeden weiteren Monat um 0,5 Prozent.

    Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
    Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

    #Altersrente #Minijob #Rentenversicherung #Entgeltpunkte #Rentenberatung

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  • Minijob-Revolution seit 1. Juli 2026: Jetzt wieder volle Rentenansprüche sichern!

    Minijob-Revolution seit 1. Juli 2026: Jetzt wieder volle Rentenansprüche sichern!

    Ein Beitrag von
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    Viele Minijobber haben sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Das sparte Beiträge, konnte aber Nachteile haben: weniger Pflichtbeitragszeiten, schlechtere Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente und geringere Ansprüche auf Rehabilitation.

    Seit dem 1. Juli 2026 kann die Befreiung einmalig aufgehoben werden. Danach besteht wieder Rentenversicherungspflicht.

    Was kostet die Rückkehr?

    Im gewerblichen Minijob zahlt der Arbeitgeber 15 Prozent, der Minijobber 3,6 Prozent. Bei 603 Euro Verdienst sind das 21,71 Euro monatlich.

    Im Privathaushalt beträgt der Arbeitgeberanteil fünf Prozent, der Eigenanteil 13,6 Prozent. Bei niedrigen Verdiensten gilt eine Mindestbeitragsbemessungsgrundlage von 175 Euro.

    Welche Vorteile entstehen?

    Durch den Eigenanteil zählt der Minijob als Pflichtbeitragszeit. Das kann wichtig sein für:

    – die Erfüllung von Wartezeiten,
    – einen früheren Rentenbeginn,
    – medizinische oder berufliche Reha,
    – Übergangsgeld,
    – den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente,
    – staatlich geförderte Altersvorsorge.

    Auch der Verdienst wird bei der Rentenberechnung vollständig berücksichtigt. Wer zugleich einen versicherungspflichtigen Hauptjob hat, erhält den Monat jedoch nicht doppelt angerechnet. Jeder Kalendermonat zählt nur einmal.

    Wie funktioniert der Antrag?

    Der Antrag wird schriftlich oder elektronisch beim Arbeitgeber gestellt. Dieser dokumentiert den Eingang und meldet die Änderung an die Minijob-Zentrale.

    Im Privathaushalt erfolgt die Meldung über den Änderungsscheck.

    Die Versicherungspflicht beginnt im Folgemonat nach Antragseingang. Eine rückwirkende Beitragszahlung ist nicht möglich.

    Die Entscheidung gilt für alle Minijobs

    Die Aufhebung gilt für alle gleichzeitig ausgeübten und später aufgenommenen Minijobs. Sie bleibt bestehen, bis kein Minijob mehr ausgeübt wird.

    Eine erneute Befreiung ist danach nicht mehr möglich.

    Mein Rat

    Die monatliche Ersparnis durch die Befreiung ist gering. Der Verlust an sozialrechtlichem Schutz kann dagegen erheblich sein.

    Besonders Minijobber ohne versicherungspflichtige Beschäftigung sollten die Rückkehr prüfen. Der Eigenbeitrag kann für Rente, Reha, Erwerbsminderung und geförderte Altersvorsorge entscheidend sein.

    Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
    Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

    #Minijob #Rentenversicherung #Erwerbsminderungsrente #Altersvorsorge #Rentenberatung

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  • § 63 SGB X: Wann muss das Sozialamt die Kosten eines Rentenberaters erstatten?

    § 63 SGB X: Wann muss das Sozialamt die Kosten eines Rentenberaters erstatten?

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter
    Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter.

    Wer gegen einen fehlerhaften Bescheid des Sozialamts Widerspruch einlegt und einen Rentenberater beauftragt, fragt sich häufig: Muss das Sozialamt diese Kosten übernehmen?

    Die entscheidende Vorschrift ist § 63 SGB X. Sie gewährt keinen allgemeinen Zuschuss für eine Beratung. Erstattet werden grundsätzlich nur die notwendigen Aufwendungen eines ganz oder teilweise erfolgreichen Widerspruchsverfahrens.

    Wann besteht ein Anspruch?

    Ändert das Sozialamt den angefochtenen Bescheid aufgrund des Widerspruchs zugunsten des Betroffenen, muss der zuständige Rechtsträger die notwendigen Kosten erstatten.

    Bei einem Teilerfolg kann die Erstattung entsprechend gekürzt werden. Außerdem muss die Behörde feststellen, dass die Hinzuziehung des Rentenberaters notwendig war.

    Das kann insbesondere gelten bei:

    – schwierigen sozialrechtlichen Fragen,
    – umfangreichen Unterlagen,
    – komplizierten Berechnungen,
    – fehlenden eigenen Rechtskenntnissen.

    Der Rentenberater darf nur innerhalb seiner gesetzlichen Beratungsbefugnis tätig werden.

    Wie wird abgerechnet?

    Für registrierte Rentenberater gilt nach § 13d Rechtsdienstleistungsgesetz das RVG entsprechend.

    Im sozialrechtlichen Widerspruchsverfahren gilt regelmäßig die Geschäftsgebühr nach Nr. 2302 VV RVG. Der Gebührenrahmen beträgt:

    65 Euro bis 837 Euro

    Mehr als 391 Euro können grundsätzlich nur angesetzt werden, wenn die Tätigkeit umfangreich oder schwierig war. Maßgeblich sind insbesondere Umfang, Schwierigkeit und Bedeutung der Angelegenheit. Hinzukommen können Auslagen und Umsatzsteuer.

    Beispiel

    Das Sozialamt erkennt bestimmte Unterkunftskosten nicht an. Der Rentenberater prüft den Bescheid und begründet den Widerspruch. Das Sozialamt ändert seine Entscheidung vollständig und erkennt die Hinzuziehung als notwendig an.

    Beispielhafte Abrechnung:

    Geschäftsgebühr: 391,00 Euro
    Postpauschale: 20,00 Euro
    Umsatzsteuer: 78,09 Euro
    Gesamtbetrag: 489,09 Euro

    Diese gesetzlichen Kosten können erstattet werden.

    Wurde privat ein Stundenhonorar von 160 Euro vereinbart, muss das Sozialamt nicht automatisch das gesamte Honorar übernehmen. Erstattungsfähig sind regelmäßig nur die gesetzlichen RVG-Gebühren. Eine Differenz kann beim Mandanten verbleiben.

    § 63 SGB X bezahlt keine allgemeine Beratung. Die Vorschrift schützt den Bürger vor den notwendigen Kosten eines erfolgreichen Widerspruchs.

    #Sozialamt #Widerspruch #Rentenberater #SGBX #Kostenerstattung

    KI-Hinweis: Alle in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und dienen ausschließlich der Illustration.

  • Was darf ein Rentenberater berechnen? RVG, Stundenhonorar und Beratungshilfe erklärt

    Was darf ein Rentenberater berechnen? RVG, Stundenhonorar und Beratungshilfe erklärt

    Ein Beitrag von Werner Hoffmann – Rentenberater und Generationenberater

    Viele Mandanten fragen, ob ein Rentenberater seine Vergütung frei festlegen darf. Die wichtigste Antwort: Für registrierte Rentenberater gilt nach § 13d Rechtsdienstleistungsgesetz das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz – RVG – entsprechend. Eine besondere Vergütungsverordnung nur für Rentenberater gibt es nicht.

    Sind 160 Euro pro Stunde erlaubt?

    Grundsätzlich ja. Ein Stundenhonorar von beispielsweise 160 Euro zuzüglich Umsatzsteuer kann vereinbart werden. Die Vereinbarung muss jedoch die Anforderungen des § 3a RVG erfüllen. Sie benötigt die gesetzlich vorgeschriebene Form, muss deutlich als Vergütungsvereinbarung bezeichnet und von anderen Vereinbarungen klar getrennt sein.

    Außerdem muss darauf hingewiesen werden, dass eine Behörde, ein Verfahrensgegner oder die Staatskasse bei einer Kostenerstattung regelmäßig nur die gesetzlichen RVG-Gebühren übernehmen muss.

    Ohne wirksame Vergütungsvereinbarung richtet sich die Abrechnung nach dem RVG. Bei einer reinen Beratung empfiehlt § 34 RVG ausdrücklich eine Gebührenvereinbarung.

    Fehlt eine solche Vereinbarung und ist der Mandant Verbraucher, beträgt die Vergütung grundsätzlich höchstens:

    190 Euro für ein erstes Beratungsgespräch

    250 Euro für eine weitergehende Beratung oder ein schriftliches Gutachten

    Mögliche Auslagen und die gesetzliche Umsatzsteuer können hinzukommen.

    Was gilt bei Beratungshilfe?

    Wurde Beratungshilfe bewilligt, darf der Rentenberater vom Mandanten nicht zusätzlich ein übliches Stundenhonorar verlangen.

    Das Vergütungsverzeichnis zum RVG sieht dabei insbesondere vor:

    15 Euro Beratungshilfegebühr des Mandanten, auf die verzichtet werden kann,

    42 Euro für eine reine Beratung,

    102 Euro für die außergerichtliche Vertretung,

    gegebenenfalls 180 Euro als Einigungs- oder Erledigungsgebühr.

    Hinzu kommen je nach Tätigkeit gesetzliche Auslagen und Umsatzsteuer. Die Vergütung wird gegenüber der zuständigen Landeskasse abgerechnet.

    Beispiel einer Abrechnung

    Ein Rentenberater prüft einen Rentenbescheid, wertet den Versicherungsverlauf aus und führt Schriftverkehr mit der Deutschen Rentenversicherung.

    Geschäftsgebühr: 102,00 Euro

    Post- und Telekommunikationspauschale: 20,00 Euro

    19 Prozent Umsatzsteuer: 23,18 Euro

    Gesamtbetrag: 145,18 Euro

    Der Mandant zahlt grundsätzlich nur die Beratungshilfegebühr von 15 Euro.

    Ohne Beratungshilfe könnten bei einer wirksamen Stundenhonorarvereinbarung beispielsweise drei Arbeitsstunden zu jeweils 160 Euro mit 480 Euro zuzüglich Umsatzsteuer berechnet werden.

    Entscheidend ist deshalb immer:

    Gibt es eine wirksame Vergütungsvereinbarung?

    Gilt die gesetzliche Abrechnung nach dem RVG?

    Oder wurde Beratungshilfe bewilligt?

    #Rentenberater #RVG #Beratungshilfe #Rentenberatung #Rentenbescheid

    KI-Hinweis: Alle in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und dienen ausschließlich der Illustration.

  • Beratungshilfe beim Rentenberater: So können Menschen mit wenig Einkommen ihre Rentenansprüche durchsetzen!

    Beratungshilfe beim Rentenberater: So können Menschen mit wenig Einkommen ihre Rentenansprüche durchsetzen!

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter

    Werner Hoffmann – Rentenberater (RDG), Prozessbevollmächtigter und Generationenberater

    Viele Menschen verzichten auf eine fachkundige Prüfung ihres Rentenbescheides, weil sie die Kosten einer professionellen Rentenberatung fürchten. Dabei gibt es für Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen eine wichtige staatliche Unterstützung: die Beratungshilfe nach dem Beratungshilfegesetz.

    Was viele nicht wissen: Beratungshilfe kann in Rentenangelegenheiten nicht nur durch Rechtsanwälte geleistet werden. Auch registrierte Rentenberaterinnen und Rentenberater gehören nach § 3 Beratungshilfegesetz zu den zugelassenen Beratungspersonen – allerdings nur innerhalb ihrer gesetzlichen Beratungsbefugnis.

    Was umfasst die Beratungshilfe?

    Die Beratungshilfe beinhaltet nicht nur ein Erstgespräch. Sie kann auch die notwendige außergerichtliche Vertretung umfassen.

    Ein Rentenberater kann beispielsweise:

    – einen Rentenbescheid prüfen,
    – Versicherungszeiten und Entgeltpunkte kontrollieren,
    – bei der Kontenklärung unterstützen,
    – Ansprüche auf Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente prüfen,
    – Anträge und Widersprüche begründen,
    – den Schriftverkehr mit der Deutschen Rentenversicherung führen.

    Auch das Widerspruchsverfahren gehört grundsätzlich noch zur außergerichtlichen Tätigkeit. Kommt es dagegen zu einem Verfahren vor dem Sozialgericht, endet die Beratungshilfe. Dann kann unter bestimmten Voraussetzungen Prozesskostenhilfe beantragt werden.

    Wer erhält Beratungshilfe?

    Beratungshilfe wird nicht automatisch gewährt, nur weil jemand eine niedrige Rente oder Sozialleistungen bezieht. Das zuständige Amtsgericht prüft insbesondere:

    Sind Einkommen und Vermögen gering genug?
    Ist rechtliche Hilfe erforderlich?
    Gibt es keine andere zumutbare Hilfsmöglichkeit?
    Ist das Anliegen nicht mutwillig?

    Benötigt werden regelmäßig Nachweise über Einkommen, Rente, Mietkosten, Vermögen und laufende Belastungen sowie die Unterlagen zum konkreten Rentenproblem.

    Zuständig ist grundsätzlich das Amtsgericht am Wohnort. Der Antrag sollte möglichst vor Beginn der Beratung gestellt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann er noch nachträglich eingereicht werden.

    Was kostet die Beratung?

    Der Rechtsuchende muss grundsätzlich nur eine Beratungshilfegebühr von 15 Euro zahlen. Die weitere gesetzliche Vergütung erhält der Rentenberater bei bewilligter Beratungshilfe aus der Staatskasse, wobei oft die 15 Euro erlassen werden.

    Beratungshilfe kann damit verhindern, dass berechtigte Rentenansprüche allein aus finanziellen Gründen ungeprüft bleiben.

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