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  • Betriebliche Altersversorgung: Warum Deutschland endlich eine Reform braucht!

    Betriebliche Altersversorgung: Warum Deutschland endlich eine Reform braucht!

    Ein Beitrag von

    Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de

    Werner Hoffmann. 

    Unabhängiger Rentenberater (RDG) und Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung (FH).

    Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Dennoch ist sie in Deutschland so kompliziert geworden, dass viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Überblick verlieren. Unterschiedliche Durchführungswege, Haftungsregelungen und hohe Abschluss- sowie Verwaltungskosten sorgen dafür, dass die bAV häufig unnötig teuer und bürokratisch ist.

    Ich bin überzeugt: Das muss sich ändern.

    Ein wesentlicher Grund für die Komplexität ist die Einstandspflicht des Arbeitgebers nach § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG. Mein Vorschlag lautet deshalb: Nutzt ein Arbeitgeber ausschließlich staatlich zertifizierte bAV-Produkte, sollte diese Haftung entfallen. Die Verantwortung würde dann beim zertifizierten Versorgungsträger liegen. Bestehende Versorgungszusagen blieben selbstverständlich unverändert (Bestandsschutz).

    Ein modernes bAV-Produkt sollte dabei klare Mindeststandards erfüllen:

    • Abschlusskosten maximal 1,5 %
    • Gesetzlich begrenzte Verwaltungskosten
    • Kostenfreie Mitnahme bei jedem Arbeitgeberwechsel
    • Mindestens 15 % der Beiträge verpflichtend für Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgungohne Gesundheits- oder Risikoprüfung bei Beginn des Arbeitsverhältnisses
    • Keine Arbeitgeberhaftung bei zertifizierten Produkten

    Ebenso wichtig ist eine deutlich höhere Arbeitgeberbeteiligung. Der heutige gesetzliche Zuschuss von 15 % greift nur dann, wenn der Arbeitgeber überhaupt Sozialversicherungsbeiträge einspart. In vielen europäischen Ländern beteiligen sich Arbeitgeber dagegen deutlich stärker an der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung.

    Ich halte deshalb eine verpflichtende Arbeitgeberbeteiligung von mindestens 50 % für angemessen.

    Außerdem sollte ein staatlicher Standardfonds als kostengünstige Alternative zu privaten Anbietern geschaffen werden. Wettbewerb sollte über Qualität, Transparenz und niedrige Kosten entstehen – nicht über komplizierte Vertragswerke.

    Mein Fazit: Deutschland braucht eine einfachere, transparentere und fairere betriebliche Altersversorgung, die Arbeitgeber entlastet und Arbeitnehmer besser absichert.

    Die ausführliche Langfassung mit allen Reformvorschlägen finden Sie hier:

  • Teil 2b: Der kleine, feine Unterschied – Warum Schwedens Betriebsrente Deutschland voraus ist!

    Teil 2b: Der kleine, feine Unterschied – Warum Schwedens Betriebsrente Deutschland voraus ist!

    Ein Beitrag von

    Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de

    Werner Hoffmann,

    Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung und Unabhängiger Rentenberater

    Während häufig über die gesetzliche Rente in Schweden gesprochen wird, lohnt sich auch ein Blick auf die betriebliche Altersversorgung. Denn gerade hier gibt es Unterschiede, von denen Deutschland lernen könnte.

    In Schweden haben rund 90 Prozent der Beschäftigten eine betriebliche Altersversorgung. Sie wird überwiegend über Tarifverträge geregelt und ist damit für viele Arbeitnehmer selbstverständlich.

    Der entscheidende Unterschied liegt jedoch nicht nur in der hohen Verbreitung, sondern im Aufbau des Systems. Anbieter werden nicht einfach über den freien Vertrieb in den Markt gebracht. Vielmehr organisieren Einrichtungen wie Collectum oder Fora die Versorgungssysteme, prüfen Anbieter und lassen nur Produkte zu, die festgelegte Qualitäts- und Kostenanforderungen erfüllen.

    Wettbewerb gibt es trotzdem – aber nach anderen Regeln.

    Die Anbieter konkurrieren darum, überhaupt in das System aufgenommen zu werden. Dabei spielen niedrige Kosten, Qualität, Finanzstärke und gute Leistungen eine entscheidende Rolle. Die Gebühren wurden durch Ausschreibungen deutlich gesenkt.

    In Deutschland ist die betriebliche Altersversorgung dagegen deutlich komplexer. Häufig werden Versicherungsprodukte über den Vertrieb vermittelt. Dabei können Abschlusskosten, laufende Kosten und Provisionen eine wesentliche Rolle spielen. Zwar gibt es auch in Deutschland gute Lösungen, doch das System ist oft schwer verständlich und für Arbeitnehmer wenig transparent.

    Gerade beim Thema Provisionen zeigt sich ein wichtiger Unterschied. Im schwedischen Tarifmodell steht nicht der provisionsgetriebene Verkauf einzelner Produkte im Vordergrund. Stattdessen erfolgt die Auswahl der Anbieter zentral nach festen Kriterien. Das stärkt den Verbraucherschutz und reduziert die Kosten für die Versicherten.

    Meine Einschätzung:

    Schweden zeigt, dass Wettbewerb und Verbraucherschutz kein Widerspruch sind. Entscheidend ist, dass die Regeln zugunsten der Arbeitnehmer gestaltet werden. Deutschland könnte von diesem Modell profitieren – mit einer einfacheren, transparenteren und kostengünstigeren betrieblichen Altersversorgung sowie einer verpflichtenden Arbeitgeberbeteiligung von mindestens 50 Prozent.

    #Betriebsrente #bAV #Schweden #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Heute kurze Wartungsarbeiten

    Zwischen 19:15 und 19:30 Uhr entstehen kurze Wartungsarbeiten. Wir bitten um Verständnis.
    Vielen Dank.

  • Rentenreform im Anmarsch: Warum strategische Rentenberatung jetzt wichtiger wird

    Ein Beitrag von Werner Hoffmann

    Strategische Planung der eigenen Rente in Abstimmung der Rente mit dem Partner

    Die Vorschläge der Rentenkommission und die politischen Diskussionen zur Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung zeigen: Auf viele Versicherte könnten in den kommenden Jahren weitreichende Änderungen zukommen.

    Diskutiert werden unter anderem Veränderungen bei der Rentenanpassung, beim Renteneintritt, bei der Hinterbliebenenversorgung und bei Sonderregelungen für langjährig Versicherte.

    Vortrag Rentenreform und strategische Planung der eigenen Rente
    durch Werner Hoffmann. – Unabhängiger Rentenberater (RDG)

    Noch ist nicht entschieden, welche Vorschläge tatsächlich umgesetzt werden. Klar ist aber: Viele Versicherte müssen ihre persönliche Rentensituation jetzt genauer prüfen lassen.

    Gerade deshalb wird die strategische Rentenberatung immer wichtiger. Es geht nicht nur darum, einen Rentenantrag auszufüllen. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wann und wie der Renteneintritt optimal gestaltet werden kann.

    Vortrag im Betrieb zur Rentenreform – Werner Hoffmann (RDG)

    Unabhängige Rentenberater nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) vertreten ausschließlich die Interessen ihrer Mandanten. Sie sind keine Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung, keiner Stadtverwaltung und keiner sonstigen Behörde.

    Die Beratung wird vom Mandanten bezahlt. Das Honorar für eine Erstberatung bis zu zwei Stunden beträgt in der Regel 180 Euro zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

    Auch Vorträge, Informationsveranstaltungen und Seminare bei Arbeitgebern, Vereinen, Verbänden und anderen Einrichtungen sind möglich.

    Werner Hoffmann
    Rentenberater (RDG)

    Persönliche Rentenberatung im Einzugsgebiet von Ditzingen, Stuttgart, Leonberg, Ludwigsburg, Esslingen und Böblingen.

    Darüber hinaus werden auch Online-Beratungen per Videokonferenz durchgeführt.

    Weitere Informationen:


    www.Renten-Experte.de

    Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
    Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

    #Rente #Rentenberatung #Rentenreform #Rentenberater #Altersvorsorge

  • Pflegeschock 2027: Regierung plant Rentenkürzungen für pflegende Angehörige

    Pflegeschock 2027: Regierung plant Rentenkürzungen für pflegende Angehörige

    Ein Beitrag von Werner Hoffmann

    Millionen Menschen in Deutschland pflegen Angehörige zu Hause – oft neben dem Beruf, häufig unter großer körperlicher und psychischer Belastung. Nun sorgt ein Gesetzentwurf der Bundesregierung für heftige Kritik: Ab 2027 sollen die Rentenansprüche pflegender Angehöriger deutlich sinken. Besonders betroffen wären Menschen, die bereits die Regelaltersgrenze erreicht haben. Für sie könnten zusätzliche Rentenansprüche aus der Pflege sogar vollständig entfallen.

    Der Hintergrund: Bislang zahlt die Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen Rentenbeiträge für Menschen, die Angehörige pflegen. Diese Beiträge sollen künftig um rund 30 Prozent reduziert werden. Die Bundesregierung begründet dies mit der angespannten Finanzlage der Pflegeversicherung und erhofft sich dadurch erhebliche Einsparungen.

    Für viele Betroffene hätte dies spürbare Folgen. Wer heute einen Angehörigen mit hohem Pflegegrad versorgt, kann dadurch zusätzliche Rentenansprüche erwerben. Nach den aktuellen Plänen würden diese Ansprüche künftig deutlich geringer ausfallen. Je länger die Pflege dauert, desto größer wird der Verlust bei der späteren Rente.

    Besonders umstritten ist die geplante Regelung für Personen, die bereits eine Altersrente beziehen und trotzdem Angehörige pflegen. Für diese Gruppe sollen künftig keine zusätzlichen Rentenansprüche mehr aufgebaut werden können. Kritiker sprechen deshalb von einer faktischen 100-Prozent-Kürzung der bisherigen Rentengutschriften für pflegende Senioren.

    Dabei wird häufig übersehen, welchen enormen volkswirtschaftlichen Wert die häusliche Pflege besitzt. Würden alle pflegenden Angehörigen ihre Tätigkeit einstellen, müssten deutlich mehr Pflegebedürftige in stationären Einrichtungen versorgt werden. Die Kosten für die Sozialversicherungssysteme würden dadurch massiv steigen.

    Der Widerstand gegen die Pläne wächst. Sozialverbände, Pflegeorganisationen und auch Politiker verschiedener Parteien warnen davor, dass ausgerechnet diejenigen belastet werden, die das Pflegesystem tagtäglich stützen. Ohne die Millionen pflegenden Angehörigen würde die Pflege in Deutschland schon heute an ihre Grenzen stoßen.

    Die Diskussion zeigt erneut ein grundlegendes Problem: Während die Politik die häusliche Pflege als unverzichtbar bezeichnet, sollen gleichzeitig Leistungen gekürzt werden, die ursprünglich als Anerkennung und Ausgleich für die Pflegearbeit geschaffen wurden.

    Sollten die Pläne umgesetzt werden, wäre dies für viele pflegende Angehörige ein fatales Signal: Mehr Verantwortung übernehmen, aber künftig weniger Anerkennung erhalten.

    Die Frage lautet deshalb: Wer soll künftig noch bereit sein, einen Angehörigen zu Hause zu pflegen, wenn ausgerechnet diejenigen finanziell benachteiligt werden, die das Pflegesystem jedes Jahr um Milliarden entlasten?

    #Pflege
    #PflegendeAngehörige
    #Rente
    #Pflegereform
    #Altersvorsorge

  • Tagesgeld 2026 im Vergleich: Bis zu 4,0 % Zinsen sichern – Chase, BBVA und Norisbank im Check

    Tagesgeld 2026 im Vergleich: Bis zu 4,0 % Zinsen sichern – Chase, BBVA und Norisbank im Check

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    Die Zinsen sind zwar wieder gesunken, doch für Sparer gibt es weiterhin attraktive Tagesgeldangebote. Wer sein Geld auf einem unverzinsten Girokonto liegen lässt, verschenkt oft mehrere Hundert Euro pro Jahr. Ein Vergleich lohnt sich deshalb mehr denn je.

    Chase Tagesgeld: 4,0 % Zinsen für vier Monate

    Die Direktbank Chase, eine Tochter von J.P. Morgan, bietet Neukunden derzeit 4,0 % Zinsen pro Jahr für vier Monate. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben, was einen kleinen Zinseszinseffekt ermöglicht.

    Vorteile:

    • 4,0 % für vier Monate,
    • Monatliche Zinsgutschrift,
    • Kostenlose Kontoführung,
    • Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

    Norisbank Tagesgeld: Ebenfalls 4,0 % für sechs Monate

    Auch die Norisbank bietet aktuell 4,0 % Zinsen pro Jahr, allerdings für sechs Monate. Damit zählt das Angebot zu den attraktivsten Tagesgeldaktionen auf dem deutschen Markt.

    Vorteile:

    • 4,0 % für sechs Monate
    • Lange Zinsgarantie
    • Deutsche Einlagensicherung

    Für das Angebot ist die Eröffnung eines Girokontos erforderlich.

    BBVA Tagesgeld: 3,0 % für sechs Monate

    Die spanische Großbank BBVA bietet Neukunden derzeit 3,0 % Zinsen pro Jahr für sechs Monate auf Guthaben bis 500.000 Euro. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben.

    Vorteile:

    • 3,0 % für sechs Monate,
    • Bis 500.000 Euro verzinsbar,
    • Monatliche Zinsgutschrift,
    • Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

    Tagesgeld-Vergleich: Worauf Anleger achten sollten

    Nicht nur der Zinssatz ist wichtig. Entscheidend sind auch:

    • Dauer der Zinsgarantie,
    • Höhe des maximal verzinsten Guthabens,
    • Einlagensicherung,
    • Zinsgutschrift,
    • Zinssatz nach Ablauf der Aktion.

    Viele Banken locken mit hohen Neukundenzinsen, senken diese jedoch nach Ende der Aktionsphase deutlich ab.

    Fazit: Welches Tagesgeldkonto lohnt sich 2026?

    Aktuell gehören Chase und Norisbank mit 4,0 % Tagesgeldzinsen zu den Spitzenreitern. Wer größere Beträge anlegen möchte und einen längeren Aktionszeitraum bevorzugt, findet bei der BBVA mit 3,0 % für sechs Monate eine interessante Alternative.

    Ein regelmäßiger Vergleich der Angebote bleibt der beste Weg, um auch 2026 attraktive Zinserträge zu erzielen und die Kaufkraft des Ersparten zu erhalten.

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  • Einmalige Chance im bestehenden Minijob wieder in die Versicherungspflicht zu kommen

    Einmalige Chance im bestehenden Minijob wieder in die Versicherungspflicht zu kommen

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann – Rentenberater (RDG) – www.Renten-Experte.de

    Für Millionen Minijobber gibt es ab dem 1. Juli 2026 eine wichtige Änderung. Wer sich in einem bestehenden Minijob bisher von der Rentenversicherungspflicht befreien ließ, erhält künftig einmalig die Möglichkeit, wieder in die Versicherungspflicht zurückzukehren.

    Bislang war die Befreiung grundsätzlich endgültig. Viele Beschäftigte verzichteten damals auf eigene Rentenbeiträge, um monatlich etwas mehr netto zu erhalten. Künftig kann diese Entscheidung einmalig korrigiert werden.

    Warum die Versicherungspflicht wichtig sein kann

    Wer im Minijob rentenversicherungspflichtig ist, sammelt vollwertige Pflichtbeitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese Zeiten können wichtig sein:

    • für die 35-jährige Wartezeit,
    • für die 45-jährige Wartezeit,
    • für Reha-Leistungen,
    • für Hinterbliebenenleistungen,
    • und besonders für den Schutz bei Erwerbsminderung.

    Denn bei der Erwerbsminderungsrente müssen häufig innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens 36 Monate mit Pflichtbeiträgen vorhanden sein. Genau hier kann ein versicherungspflichtiger Minijob entscheidend sein.

    Viele Versicherte unterschätzen deshalb, wie wichtig selbst kleine Rentenbeiträge später werden können.

    Was kostet die Rentenversicherung?

    Im gewerblichen Minijob zahlt der Arbeitgeber bereits pauschal 15 Prozent zur Rentenversicherung. Arbeitnehmer zahlen nur den kleinen Differenzbetrag.

    Trotz geringer eigener Beiträge entstehen dadurch vollwertige Rentenzeiten.

    Gerade Menschen kurz vor wichtigen Wartezeiten sollten deshalb prüfen, ob die Versicherungspflicht strategisch sinnvoll sein kann.

    So funktioniert die Rückkehr

    Die Aufhebung der bisherigen Befreiung muss beim Arbeitgeber beantragt werden. Dieser meldet die Änderung an die Minijob-Zentrale.

    Die Änderung gilt erst ab dem Folgemonat und nicht rückwirkend.

    Wichtig:
    Die Entscheidung gilt einheitlich für alle gleichzeitig bestehenden Minijobs.

    Aber Vorsicht: Die Entscheidung ist endgültig

    Die neue Möglichkeit gibt es nur einmal.

    Wer künftig wieder rentenversicherungspflichtig wird, kann sich später im selben Minijob nicht erneut befreien lassen.

    Deshalb sollte die Entscheidung gut überlegt werden.

    Gerade bei Erwerbsminderung, Schwerbehinderung oder fehlenden Versicherungszeiten kann eine strategische Prüfung durch einen unabhängigen Rentenberater sinnvoll sein.

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    #Minijob #Rentenversicherung #Erwerbsminderungsrente #Rente #Sozialversicherung

  • Erwerbsminderungsrente: Warum die „5-5-3-Regel“ über die EM-Rente entscheiden kann

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG).– www.Renten-Experte.de

    Viele Versicherte glauben, dass bei schwerer Krankheit automatisch Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente besteht. Genau das ist jedoch ein gefährlicher Irrtum. Neben den medizinischen Voraussetzungen müssen auch wichtige versicherungsrechtliche Bedingungen erfüllt werden. Besonders entscheidend ist dabei die sogenannte „5-5-3-Regel“.

    Wer diese Regel nicht erfüllt, kann trotz schwerer Erkrankung leer ausgehen.

    Was bedeutet die 5-5-3-Regel?

    Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 43 SGB VI. Vereinfacht bedeutet die Regel:

    • mindestens 5 Jahre Versicherungszeit,
    • innerhalb der letzten 5 Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung,
    • mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge.

    Genau an diesem Punkt scheitern viele Betroffene.

    Denn nicht jede Zeit zählt automatisch als Pflichtbeitragszeit. Gerade längere Phasen ohne sozialversicherungspflichtige Beschäftigung können später zum Problem werden.

    Warum die letzten fünf Jahre so wichtig sind

    Die Deutsche Rentenversicherung prüft nicht nur, ob überhaupt Beiträge vorhanden sind. Entscheidend ist vor allem, ob in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung genügend Pflichtbeiträge vorhanden sind.

    • längere Zeiten ohne Beschäftigung,
    • Minijobs ohne Rentenversicherungspflicht,
    • längere Selbstständigkeit ohne Pflichtversicherung,
    • fehlende Meldungen oder Lücken im Versicherungsverlauf.

    Besonders kritisch wird es oft bei Menschen, die wegen Krankheit bereits längere Zeit aus dem Berufsleben ausgeschieden sind.

    Viele verwechseln Berufsunfähigkeit mit Erwerbsminderung

    Viele glauben, dass sie automatisch eine EM-Rente erhalten, wenn sie ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können.

    Das stimmt meistens nicht.

    Bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente zählt nicht der bisherige Beruf, sondern die Frage, ob überhaupt noch irgendeine Tätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt möglich ist.

    • unter 3 Stunden: volle Erwerbsminderung,
    • 3 bis unter 6 Stunden: teilweise Erwerbsminderung,
    • ab 6 Stunden: meist keine EM-Rente.

    Strategische Fehler können teuer werden

    Gerade bei längerer Krankheit entstehen häufig gefährliche Versorgungslücken. Viele verlassen sich darauf, dass Krankengeld oder Arbeitslosigkeit automatisch abgesichert sind.

    Doch genau hier entstehen oft Probleme:

    • fehlende Pflichtbeiträge,
    • falsche Zeitpunkte beim Antrag,
    • ungeklärte Versicherungsverläufe,
    • fehlende Nachweise.

    Welche Wege wann bei möglicher Erwerbsminderung eingeschlagen werden — etwa Krankengeld, Arbeitslosigkeit oder Schwerbehindertenrente — muss immer individuell strategisch geprüft werden.

    Denn falsche Entscheidungen können später dauerhaft mehrere hundert Euro monatlich kosten.

    Fazit

    Die Erwerbsminderungsrente hängt nicht nur von Krankheiten oder Gutachten ab. Häufig entscheidet bereits die versicherungsrechtliche Situation über Erfolg oder Ablehnung.

    Die sogenannte 5-5-3-Regel gehört deshalb zu den wichtigsten Voraussetzungen überhaupt.

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    #Erwerbsminderungsrente #EMRente #Rente #DRV #Sozialrecht

  • Teil 23a: Gesetzliche Rente in Slowenien – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann

    – Rentenberater (RDG) -.

    Slowenien besitzt ein stark staatlich geprägtes Rentensystem. Die gesetzliche Altersversorgung basiert auf einer breiten Pflichtversicherung, hohen Sozialbeiträgen und massiven staatlichen Zuschüssen zur Stabilisierung der Rentenkasse.

    Pflichtversicherung

    Slowenien:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige grundsätzlich eingebunden,
    – Beamte eingebunden.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    👉 In Slowenien sind deutlich mehr Berufsgruppen gesetzlich abgesichert.

    Wartezeit

    Slowenien:
    – Mindestversicherungszeit grundsätzlich ca. 15 Versicherungsjahre,
    – volle Altersrente meist erst nach längeren Versicherungszeiten.

    Deutschland:
    – Mindestwartezeit meist 5 Jahre,
    – für besonders langjährig Versicherte 45 Jahre.

    Beitragsbeteiligung

    Die gesetzliche Altersversorgung wird über Pflichtbeiträge und hohe staatliche Zuschüsse finanziert.

    Slowenien:
    – Arbeitgeber ca. 8,85 %,
    – Arbeitnehmer ca. 15,5 %,
    – Gesamt ca. 24,35 %.

    👉 Arbeitnehmer tragen in Slowenien einen deutlich höheren Anteil der Finanzierung.

    👉 Slowenien ist eines der wenigen europäischen Länder, in denen Arbeitnehmer einen höheren Rentenbeitrag zahlen als in Deutschland.

    Diese Beiträge finanzieren:
    ✅ Altersrente
    ✅ Hinterbliebenenschutz
    ✅ Invalidität

    Massive Staatszuschüsse

    Slowenien stützt die gesetzliche Rente zusätzlich massiv über den Staatshaushalt.

    👉 Staatliche Zuschüsse gehören dort fest zur Finanzierung der gesetzlichen Altersversorgung.

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %
    – Gesamt 18,6 %

    👉 Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung überwiegend über Beiträge der Erwerbstätigen.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Slowenien:
    – Durchschnittsverdienst ca. 2400 bis 2800 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 800 bis 1100 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4300 bis 4500 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 € brutto monatlich.

    👉 Trotz deutlich niedrigerer Einkommen erreicht Slowenien teilweise vergleichbare Rentenniveaus.

    Resümee

    Slowenien setzt auf hohe Pflichtbeiträge, breite Pflichtversicherung und massive staatliche Zuschüsse.

    👉 Die zentrale Erkenntnis:
    Slowenien stabilisiert seine gesetzliche Rente deutlich stärker über den Staatshaushalt als Deutschland.

    www.Renten-Experte.de

    #Slowenien #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Teil 17a: Gesetzliche Rente in Irland – Vergleich mit Deutschland

    Teil 17a: Gesetzliche Rente in Irland – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG). –

    Irland besitzt ein deutlich anders aufgebautes Rentensystem als Deutschland. Die gesetzliche Altersrente ist stärker als Grundabsicherung ausgestaltet. Zusätzlich spielen betriebliche und private Vorsorge eine wesentlich größere Rolle.

    Funktionsprinzip

    Irland:
    – staatliche Grundrente,
    – steuerfinanzierte Elemente,
    – starke private Vorsorge.

    Deutschland:
    – gesetzliche Umlagerente mit Entgeltpunkten.

    Irland setzt stärker auf zusätzliche private Absicherung.

    Pflichtversicherung

    Irland:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige eingebunden,
    – Beamte stärker staatlich abgesichert als in Deutschland.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    In Irland sind deutlich mehr Berufsgruppen staatlich abgesichert.

    Beitragsbeteiligung

    In Irland erfolgt die Finanzierung über das sogenannte PRSI-System.

    Daraus werden gemeinsam finanziert:

    • Altersrente
    • Hinterbliebenenschutz
    • Invalidität
    • Krankheit

    Irland:
    – Arbeitnehmer ca. 4,2 %
    – Arbeitgeber ca. 11,25 %

    Auch in Irland übernimmt der Arbeitgeber den größeren Teil der Sozialversicherungsbeiträge.

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %

    Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung exakt 50:50.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Irland:
    – keine klassische starre BBG wie in Deutschland.

    Deutschland:
    – BBG 2026 West ca. 8050 € brutto monatlich.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Irland:
    – Durchschnittsverdienst häufig über 4500 €
    – staatliche Altersrente häufig ca. 1300 bis 1500 €

    Deutschland:
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 €

    Die irische gesetzliche Rente soll vor allem eine Grundabsicherung darstellen.

    Resümee

    Irland kombiniert staatliche Grundabsicherung mit stärkerer privater Vorsorge.

    Die zentrale Erkenntnis:
    Auch in Irland tragen Arbeitgeber den größeren Teil der Sozialversicherungsbeiträge und mehr Berufsgruppen sind staatlich abgesichert als in Deutschland.

    https://Rentenberater.blog

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    www.Renten-Experte.de

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    Kontakt über WhatsApp:

    WhatsApp-Anfrage an Werner Hoffmann senden über WhatsAPP-Nr. +49 7156 34354

    #Irland #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich