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  • Mit diesen legalen Renten-Tricks können Senioren Tausende Euro mehr erhalten

    Mit diesen legalen Renten-Tricks können Senioren Tausende Euro mehr erhalten

    Ein Beitrag von

    Rentenberater Werner Hoffmann.

    Viele Menschen glauben, dass die Höhe ihrer Rente feststeht und sich nach Rentenbeginn kaum noch beeinflussen lässt. Doch genau das stimmt oft nicht. Wer seine Ansprüche kennt und die gesetzlichen Möglichkeiten nutzt, kann seine Altersbezüge teilweise deutlich verbessern.

    Verschiedene Experten weisen darauf hin, dass viele Rentner und Versicherte bestehende Ansprüche gar nicht kennen.

    Genau deshalb lohnt es sich, mit einem Rentenberater (RDG) frühzeitig zunächst in einer Erstberatung alle Punkte strategisch und im Detail abzuklären.

    Ein wichtiger Punkt ist die regelmäßige Überprüfung des Rentenkontos. Fehlende Kindererziehungszeiten, Ausbildungszeiten oder Beschäftigungszeiten können die spätere Rente dauerhaft mindern.

    Auch Kindererziehungszeiten und Pflegezeiten werden häufig unterschätzt. Wer Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, kann zusätzliche Rentenansprüche erwerben.

    Eine weitere Möglichkeit bietet die Teilrente. Sie erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen die Kombination von Arbeit und Rentenbezug. Dadurch können zusätzliche Rentenansprüche entstehen.

    Wer einen vorgezogenen Rentenbeginn plant, sollte prüfen, ob sich Ausgleichszahlungen für Rentenabschläge lohnen. Bereits ab dem 50. Lebensjahr können freiwillige Beiträge gezahlt werden.

    Auch ein längerer Verbleib im Berufsleben kann attraktiv sein. Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet, erhält Zuschläge auf seine spätere Rente und sammelt weitere Entgeltpunkte.

    Nicht vergessen werden sollte die betriebliche Altersversorgung. Hier lohnt sich eine genaue Prüfung der Berechnungen. Fehler bei Betriebsrenten kommen häufiger vor, als viele Betroffene vermuten.

    Besonders wichtig ist außerdem die richtige Rentenstrategie. Sehr oft werden bei der Antragstellung Fehler gemacht oder Gestaltungsmöglichkeiten nicht genutzt. Durch bestimmte Maßnahmen kann das anrechenbare Einkommen rechnerisch reduziert, die Einkommensstruktur optimiert oder eine fehlerhafte Rentenberechnung korrigiert werden.

    Fazit: Wer seine Rentenunterlagen regelmäßig kontrolliert, Fristen kennt und rechtzeitig plant, kann oftmals mehrere hundert Euro monatlich mehr erhalten. In vielen Fällen zahlt sich eine frühzeitige unabhängige Beratung aus.

    #Rente #Rentenberatung #Altersvorsorge #Witwenrente #Betriebsrente

  • Fast jede zweite Witwenrente wird gekürzt – Viele Betroffene verschenken Geld

    Fast jede zweite Witwenrente wird gekürzt – Viele Betroffene verschenken Geld

    Ein Beitrag von

    Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

    Die Witwen- oder Witwerrente soll Hinterbliebene finanziell absichern. Doch viele Betroffene erleben eine böse Überraschung: Fast jede zweite Hinterbliebenenrente wird gekürzt.

    Nach aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung werden in Deutschland rund 4,39 Millionen Witwenrenten und etwa 753.000 Witwerrenten gezahlt. Bei einem erheblichen Teil erfolgt eine Kürzung durch die gesetzliche Einkommensanrechnung.

    Besonders betroffen sind Witwer. Während bei Witwen rund 38 Prozent der Renten gekürzt werden, liegt die Quote bei Witwern sogar bei über 50 Prozent. Die durchschnittlichen Kürzungen betragen bei Witwen rund 147 Euro und bei Witwern etwa 250 Euro monatlich.

    Grund dafür ist eigenes Einkommen. Übersteigt dieses den gesetzlichen Freibetrag, werden 40 Prozent des darüber liegenden Betrages auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

    Betroffen sein können neben Arbeitslohn und gesetzlichen Renten auch Betriebsrenten sowie weitere Einkommensarten. Viele Hinterbliebene empfinden dies als ungerecht.

    Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Alt- und Neurecht. In bestimmten Altfällen gelten weiterhin günstigere Regelungen. Nach § 114 SGB IV können einzelne Einkommensarten von der Anrechnung ausgeschlossen sein.

    Sehr oft werden leider auch Fehler bei der Beantragung, der Wahl der Strategie oder sogar bei der Rentenberechnung gemacht. Durch bestimmte Gestaltungen kann das anrechenbare Einkommen rechnerisch reduziert werden.

    In anderen Fällen können Einkommensarten anders bewertet oder Fehler bei der Berücksichtigung von Betriebsrenten korrigiert werden. Gerade bei der betrieblichen Altersversorgung kommt es immer wieder zu fehlerhaften Bewertungen.

    Viele Betroffene verschenken dadurch Monat für Monat Geld. Wer Zweifel an der Berechnung oder der Anrechnung von Einkommen hat, sollte seinen Bescheid unabhängig überprüfen lassen. Hierfür kann die Beratung durch einen unabhängigen Rentenberater sinnvoll sein.

    Fest steht: Bei der Witwen- und Witwerrente entscheidet nicht nur die Höhe des Einkommens, sondern auch die richtige rechtliche und strategische Prüfung über die tatsächliche Rentenhöhe.

    #Witwenrente #Witwerrente #Hinterbliebenenrente #Rentenberatung #Rente2026

  • Fast jede zweite Witwenrente wird gekürzt – Viele Betroffene verschenken Geld

    Fast jede zweite Witwenrente wird gekürzt – Viele Betroffene verschenken Geld

    Ein Beitrag von

    Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

    Die Witwen- oder Witwerrente soll Hinterbliebene finanziell absichern. Doch viele Betroffene erleben eine böse Überraschung: Fast jede zweite Hinterbliebenenrente wird gekürzt.

    Nach aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung werden in Deutschland rund 4,39 Millionen Witwenrenten und etwa 753.000 Witwerrenten gezahlt. Bei einem erheblichen Teil erfolgt eine Kürzung durch die gesetzliche Einkommensanrechnung.

    Besonders betroffen sind Witwer. Während bei Witwen rund 38 Prozent der Renten gekürzt werden, liegt die Quote bei Witwern sogar bei über 50 Prozent. Die durchschnittlichen Kürzungen betragen bei Witwen rund 147 Euro und bei Witwern etwa 250 Euro monatlich.

    Grund dafür ist eigenes Einkommen. Übersteigt dieses den gesetzlichen Freibetrag, werden 40 Prozent des darüber liegenden Betrages auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

    Betroffen sein können neben Arbeitslohn und gesetzlichen Renten auch Betriebsrenten sowie weitere Einkommensarten. Viele Hinterbliebene empfinden dies als ungerecht.

    Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Alt- und Neurecht. In bestimmten Altfällen gelten weiterhin günstigere Regelungen. Nach § 114 SGB IV können einzelne Einkommensarten von der Anrechnung ausgeschlossen sein.

    Sehr oft werden leider auch Fehler bei der Beantragung, der Wahl der Strategie oder sogar bei der Rentenberechnung gemacht. Durch bestimmte Gestaltungen kann das anrechenbare Einkommen rechnerisch reduziert werden.

    In anderen Fällen können Einkommensarten anders bewertet oder Fehler bei der Berücksichtigung von Betriebsrenten korrigiert werden. Gerade bei der betrieblichen Altersversorgung kommt es immer wieder zu fehlerhaften Bewertungen.

    Viele Betroffene verschenken dadurch Monat für Monat Geld. Wer Zweifel an der Berechnung oder der Anrechnung von Einkommen hat, sollte seinen Bescheid unabhängig überprüfen lassen. Hierfür kann die Beratung durch einen unabhängigen Rentenberater sinnvoll sein.

    Fest steht: Bei der Witwen- und Witwerrente entscheidet nicht nur die Höhe des Einkommens, sondern auch die richtige rechtliche und strategische Prüfung über die tatsächliche Rentenhöhe.

    #Witwenrente #Witwerrente #Hinterbliebenenrente #Rentenberatung #Rente2026

  • Generationenvertrag unter Druck? Warum das Umlageverfahren oft missverstanden wird

    Generationenvertrag unter Druck? Warum das Umlageverfahren oft missverstanden wird

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG) . –

    Immer wieder wird behauptet, der Generationenvertrag sei gescheitert und das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung könne langfristig nicht funktionieren. Doch das eigentliche Problem liegt nicht im Umlageverfahren selbst, sondern in den politischen und demografischen Rahmenbedingungen.

    Was ist der Generationenvertrag?

    Der Generationenvertrag ist kein schriftlicher Vertrag, sondern ein gesellschaftliches Prinzip. Die heute arbeitende Generation finanziert mit ihren Beiträgen die Renten der heutigen Rentner. Im Gegenzug finanzieren spätere Generationen die Renten der heutigen Beitragszahler.

    Die gesetzliche Rentenversicherung arbeitet dabei überwiegend nach dem Umlageverfahren. Die eingezahlten Beiträge werden nicht angespart, sondern unmittelbar für die laufenden Rentenzahlungen verwendet.

    Die eigentlichen Herausforderungen

    Die größte Herausforderung ist die demografische Entwicklung. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, während weniger junge Menschen nachkommen.

    Hinzu kommt, dass viele Selbstständige, Beamte und Politiker nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Dadurch fehlen potenzielle Beitragszahler.

    Was andere Länder anders machen

    In vielen europäischen Staaten werden deutlich mehr Bevölkerungsgruppen in die Finanzierung der Altersvorsorge einbezogen.

    Beitragsbemessungsgrenze

    In Deutschland endet die Beitragspflicht an der Beitragsbemessungsgrenze. Einkommen oberhalb dieser Grenze bleiben beitragsfrei.

    In der Schweiz gibt es bei der staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) keine vergleichbare Beitragsbemessungsgrenze. Auch hohe Einkommen bleiben beitragspflichtig, während die Rentenleistungen deutlich stärker begrenzt sind.

    Kapitaleinkünfte

    Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung erfolgt heute nahezu ausschließlich aus Arbeitseinkommen.

    Kapitaleinkünfte wie Dividenden, Zinsen oder Aktiengewinne bleiben dagegen außen vor. Eine Beteiligung hoher Kapitaleinkünfte könnte die Finanzierungsbasis verbreitern und die Belastung von Arbeitseinkommen verringern.

    Nicht sinnvoll wären zusätzliche Renten- oder Sozialversicherungsbeiträge auf Mieteinnahmen. Diese würden häufig über höhere Mieten auf die Mieter abgewälzt.

    Arbeitgeberbeteiligung

    In mehreren europäischen Ländern beteiligen sich Arbeitgeber stärker an der gesamten Altersvorsorge ihrer Beschäftigten als in Deutschland.

    Insbesondere in der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark und Schweden tragen Arbeitgeber bei der betrieblichen Altersvorsorge oft einen erheblichen Teil der Finanzierung.

    Versicherungsfremde Leistungen

    Zusätzlich finanziert die Rentenversicherung zahlreiche Aufgaben, die eigentlich aus Steuermitteln bezahlt werden müssten. Dazu gehören unter anderem Kindererziehungszeiten, Leistungen für Spätaussiedler, Teile der deutschen Einheit sowie weitere gesellschaftspolitische Aufgaben.

    Fazit

    Der Generationenvertrag ist nicht das eigentliche Problem der gesetzlichen Rentenversicherung. Das Umlageverfahren funktioniert seit Jahrzehnten zuverlässig.

    Die entscheidenden Fragen sind vielmehr: Wer zahlt ein? Welche Einkommen werden zur Finanzierung herangezogen? Und wie werden versicherungsfremde Leistungen finanziert?

    Eine breitere Finanzierungsbasis könnte dazu beitragen, die gesetzliche Rentenversicherung langfristig zu stabilisieren, ohne das Umlageverfahren grundsätzlich infrage zu stellen.

  • Renten-Skandal: Tausende Selbstständige müssten zahlen – doch Beiträge bleiben oft aus

    Renten-Skandal: Tausende Selbstständige müssten zahlen – doch Beiträge bleiben oft aus

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
    Werner Hoffmann
    – Rentenberater (RDG) . – www.Renten-experte.de

    Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung steht seit Jahren unter Druck. Umso brisanter ist ein Problem, das der Bundesrechnungshof erneut kritisiert: Viele Selbstständige, die eigentlich rentenversicherungspflichtig wären, zahlen offenbar keine Beiträge – und das teilweise über Jahre hinweg.

    Dabei gilt häufig die Annahme, Selbstständige seien grundsätzlich von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit. Das stimmt jedoch nicht. Für verschiedene Berufsgruppen besteht bereits heute eine Versicherungspflicht. Dazu gehören unter anderem bestimmte Lehrer, Erzieher, Pflegekräfte, Hebammen, Handwerker, Künstler sowie Selbstständige, die dauerhaft im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind.

    Bundesrechnungshof sieht Handlungsbedarf

    Nach Einschätzung des Bundesrechnungshofes werden zahlreiche versicherungspflichtige Selbstständige gar nicht erfasst. Dadurch entgehen der Rentenversicherung Beiträge, obwohl eine gesetzliche Pflicht zur Zahlung besteht.

    Die Deutsche Rentenversicherung weist seit Jahren darauf hin, dass viele Betroffene ihre Versicherungspflicht gar nicht kennen oder ihrer Meldepflicht nicht nachkommen. Das führt dazu, dass bestehende gesetzliche Regelungen nur unvollständig umgesetzt werden.

    Deutschland ist eher die Ausnahme

    In der öffentlichen Debatte entsteht oft der Eindruck, eine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige sei etwas Ungewöhnliches. Tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall.

    In vielen europäischen Ländern sind Selbstständige bereits verpflichtend in die staatliche Altersvorsorge eingebunden. Das gilt für die große Mehrheit der EU-Staaten. Ausnahmen bestehen häufig nur für sehr kleine Nebentätigkeiten oder geringfügige selbstständige Einkünfte.

    Wer beispielsweise in Österreich, Frankreich, Italien, Spanien oder den Niederlanden selbstständig tätig ist, muss grundsätzlich Beiträge zur Alterssicherung leisten. Deutschland gehört damit zu den Ländern, die vielen Selbstständigen noch vergleichsweise große Freiheiten bei der Altersvorsorge lassen.

    Warum das auch die Betroffenen selbst trifft

    Die Diskussion wird oft so geführt, als gehe es nur um fehlende Einnahmen für die Rentenkasse. Tatsächlich betrifft das Problem aber auch die Selbstständigen selbst.

    Wer über Jahrzehnte keine ausreichende Altersvorsorge aufbaut, riskiert später eine deutlich niedrigere Rente oder sogar den Bezug von Grundsicherung im Alter. Besonders Solo-Selbstständige gelten seit Jahren als eine Gruppe mit erhöhtem Risiko für Altersarmut.

    Kommt bald eine allgemeine Versicherungspflicht?

    Seit Jahren wird darüber diskutiert, künftig alle neuen Selbstständigen in ein verpflichtendes Alterssicherungssystem einzubeziehen. Ziel wäre es, Versorgungslücken zu vermeiden und Altersarmut vorzubeugen.

    Die aktuelle Debatte zeigt vor allem eines: Bevor ständig über höhere Beiträge, längere Lebensarbeitszeiten oder zusätzliche Belastungen für Arbeitnehmer diskutiert wird, sollte zunächst sichergestellt werden, dass bestehende gesetzliche Pflichten konsequent umgesetzt werden.

    Denn wer versicherungspflichtig ist, sollte auch tatsächlich Beiträge zahlen – im Interesse der Rentenkasse, aber vor allem im eigenen Interesse für eine abgesicherte Altersvorsorge.


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    #Rente
    #Selbstständige
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  • Tagesgeld 2026 im Vergleich: Bis zu 4,0 % Zinsen sichern – Chase, BBVA und Norisbank im Check

    Tagesgeld 2026 im Vergleich: Bis zu 4,0 % Zinsen sichern – Chase, BBVA und Norisbank im Check

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    Die Zinsen sind zwar wieder gesunken, doch für Sparer gibt es weiterhin attraktive Tagesgeldangebote. Wer sein Geld auf einem unverzinsten Girokonto liegen lässt, verschenkt oft mehrere Hundert Euro pro Jahr. Ein Vergleich lohnt sich deshalb mehr denn je.

    Chase Tagesgeld: 4,0 % Zinsen für vier Monate

    Die Direktbank Chase, eine Tochter von J.P. Morgan, bietet Neukunden derzeit 4,0 % Zinsen pro Jahr für vier Monate. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben, was einen kleinen Zinseszinseffekt ermöglicht.

    Vorteile:

    • 4,0 % für vier Monate,
    • Monatliche Zinsgutschrift,
    • Kostenlose Kontoführung,
    • Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

    Norisbank Tagesgeld: Ebenfalls 4,0 % für sechs Monate

    Auch die Norisbank bietet aktuell 4,0 % Zinsen pro Jahr, allerdings für sechs Monate. Damit zählt das Angebot zu den attraktivsten Tagesgeldaktionen auf dem deutschen Markt.

    Vorteile:

    • 4,0 % für sechs Monate
    • Lange Zinsgarantie
    • Deutsche Einlagensicherung

    Für das Angebot ist die Eröffnung eines Girokontos erforderlich.

    BBVA Tagesgeld: 3,0 % für sechs Monate

    Die spanische Großbank BBVA bietet Neukunden derzeit 3,0 % Zinsen pro Jahr für sechs Monate auf Guthaben bis 500.000 Euro. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben.

    Vorteile:

    • 3,0 % für sechs Monate,
    • Bis 500.000 Euro verzinsbar,
    • Monatliche Zinsgutschrift,
    • Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

    Tagesgeld-Vergleich: Worauf Anleger achten sollten

    Nicht nur der Zinssatz ist wichtig. Entscheidend sind auch:

    • Dauer der Zinsgarantie,
    • Höhe des maximal verzinsten Guthabens,
    • Einlagensicherung,
    • Zinsgutschrift,
    • Zinssatz nach Ablauf der Aktion.

    Viele Banken locken mit hohen Neukundenzinsen, senken diese jedoch nach Ende der Aktionsphase deutlich ab.

    Fazit: Welches Tagesgeldkonto lohnt sich 2026?

    Aktuell gehören Chase und Norisbank mit 4,0 % Tagesgeldzinsen zu den Spitzenreitern. Wer größere Beträge anlegen möchte und einen längeren Aktionszeitraum bevorzugt, findet bei der BBVA mit 3,0 % für sechs Monate eine interessante Alternative.

    Ein regelmäßiger Vergleich der Angebote bleibt der beste Weg, um auch 2026 attraktive Zinserträge zu erzielen und die Kaufkraft des Ersparten zu erhalten.

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  • 240 Milliarden Euro für die Rentenkasse? Verfassungsklage sorgt für Aufsehen

    240 Milliarden Euro für die Rentenkasse? Verfassungsklage sorgt für Aufsehen

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.
    Rentenberater (RDG). – www.Renten-Experte.de

    Eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht sorgt derzeit für Diskussionen. Die Kläger fordern, dass der Bund rund 240 Milliarden Euro an die gesetzliche Rentenversicherung zurückzahlen soll. Hintergrund ist der Vorwurf, dass über Jahrzehnte sogenannte versicherungsfremde Leistungen nicht vollständig aus Steuermitteln, sondern teilweise aus Beiträgen der Rentenversicherung finanziert wurden.

    Was sind versicherungsfremde Leistungen?

    Versicherungsfremde Leistungen sind Aufgaben, die gesellschaftspolitisch gewollt sind, aber nicht unmittelbar auf eigenen Beitragszahlungen beruhen. Häufig genannt werden insbesondere:

    • Kindererziehungszeiten
    • Mütterrente
    • Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung
    • Kinderzuschläge bei Witwen- und Witwerrenten
    • Leistungen für Spätaussiedler und Vertriebene nach dem Fremdrentengesetz
    • Rentenüberleitung nach der Wiedervereinigung
    • Anrechnungszeiten für Schul-, Fachschul- und Hochschulausbildung
    • Bestimmte beitragsfreie Anrechnungszeiten
    • Leistungen für Kriegsopfer und deren Hinterbliebene
    • Ausgleichsleistungen für politische Verfolgung in der DDR
    • Leistungen für Wehr- und Zivildienstzeiten
    • Sozialpolitisch motivierte Zuschläge und Ausgleichsregelungen

    Die Kläger argumentieren, dass diese Leistungen grundsätzlich aus allgemeinen Steuermitteln finanziert werden müssten. Zwar zahlt der Bund jedes Jahr hohe Zuschüsse an die Rentenversicherung. Nach Auffassung der Beschwerdeführer reichen diese jedoch nicht aus, um sämtliche versicherungsfremden Leistungen vollständig abzudecken.

    Aus den nach ihrer Ansicht entstandenen Finanzierungslücken errechnet sich über viele Jahre ein Fehlbetrag von mindestens 240 Milliarden Euro. Dieses Geld solle der Bund der Rentenkasse zurückführen.

    Wie stehen die Erfolgsaussichten?

    Die Debatte ist nicht neu. Seit Jahrzehnten streiten Wissenschaftler, Rentenexperten und Sozialverbände darüber, ob die Bundeszuschüsse tatsächlich alle staatlich veranlassten Leistungen ausgleichen. Kritiker sehen darin eine verdeckte Belastung der Beitragszahler und Rentner.

    Die Erfolgsaussichten der Klage werden allerdings von vielen Juristen als eher gering eingeschätzt. Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber bei der Ausgestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung bisher einen großen Gestaltungsspielraum eingeräumt. Deshalb halten viele Experten eine unmittelbare Rückzahlung in Milliardenhöhe für wenig wahrscheinlich.

    Dennoch könnte das Verfahren politische Folgen haben. Sollte Karlsruhe die Beschwerde annehmen, dürfte erneut die Grundsatzfrage diskutiert werden, welche Leistungen aus Rentenbeiträgen und welche aus Steuermitteln finanziert werden sollten.

    Fazit

    Für Rentnerinnen und Rentner ändert sich vorerst nichts. Die Klage lenkt jedoch die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung seit vielen Jahren begleitet und angesichts des demografischen Wandels weiter an Bedeutung gewinnen dürfte.

    Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens wirft die Klage eine zentrale Frage auf: Soll die gesetzliche Rentenversicherung ausschließlich für beitragsfinanzierte Leistungen zuständig sein oder weiterhin gesellschaftliche Aufgaben mittragen? Die Antwort darauf könnte langfristig erhebliche Auswirkungen auf Rentenbeiträge, Bundeszuschüsse und das Rentenniveau haben.

    #Rente #Rentenversicherung #Bundesverfassungsgericht #VersicherungsfremdeLeistungen #Rentenpolitik

  • Was würde passieren, wenn Deutschland das Schweizer Modell übernehmen würde?

    Was würde passieren, wenn Deutschland das Schweizer Modell übernehmen würde?

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG). –
    https://www.Renten-Experte.de

    Warum sind die Beitragssätze zur gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland deutlich höher als in der Schweiz?

    Der Hauptunterschied liegt vor allem bei:

    • der Versicherungspflicht,
    • der Beitragsbemessungsgrenze,
    • und der Finanzierungsbasis.

    Deutschland: Hohe Beiträge – aber begrenzte Einnahmen

    In Deutschland beträgt der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung 18,6 %.

    Gleichzeitig gibt es:

    • eine Beitragsbemessungsgrenze von rund 101.400 € jährlich,
    • zahlreiche Selbstständige ohne Pflichtversicherung,
    • Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    • eigene Versorgungssysteme vieler Freiberufler.

    Dadurch werden hohe Einkommen oft gar nicht oder nur teilweise zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung herangezogen.

    Schweiz: Breitere Finanzierung – niedrigerer Beitragssatz

    Die Schweizer AHV funktioniert deutlich breiter:

    • nahezu alle Erwerbstätigen sind versichert,
    • auch Selbstständige,
    • Beiträge werden grundsätzlich auf das gesamte Einkommen erhoben,
    • eine klassische deutsche Beitragsbemessungsgrenze existiert praktisch nicht.

    Der Beitragssatz liegt deshalb nur bei rund 10,6 %.

    Besonders interessant:

    Auch Nichterwerbstätige müssen in der Schweiz häufig AHV-Beiträge zahlen, z. B.:

    • vermögende Privatpersonen,
    • Frühpensionäre,
    • Personen mit hohen Kapitalerträgen,
    • Personen mit größeren Vermögen.

    Die Beiträge orientieren sich teilweise auch am Vermögen und an Renteneinkünften.

    Was würde das in Deutschland verändern?

    Würde Deutschland das Schweizer Modell übernehmen, müssten zusätzlich einzahlen:

    • Beamte,
    • Abgeordnete,
    • Selbstständige,
    • Freiberufler,
    • Spitzenverdiener ohne BBG-Begrenzung.

    Dadurch würde die Einnahmebasis der gesetzlichen Rentenversicherung massiv steigen.

    Viele Experten gehen deshalb davon aus, dass der Beitragssatz langfristig auf etwa 10,5 bis 12 % sinken könnte — oder alternativ höhere Renten finanzierbar wären.

    Resümee

    Normale Arbeitnehmer würden vermutlich erheblich entlastet.

    Eine Senkung des Beitragssatzes von 18,6 % auf beispielsweise 11 % entspräche einer Reduzierung um 7,6 Prozentpunkte.

    Bei einem durchschnittlichen Jahresarbeitsentgelt von rund 51.904 € ergäbe dies rechnerisch eine Entlastung von etwa 3.944 € jährlich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen.

    #Rente #Schweiz #AHV #Rentenversicherung #Sozialabgaben

  • Teil 24a: Gesetzliche Rente in Kroatien – Vergleich mit Deutschland

    Teil 24a: Gesetzliche Rente in Kroatien – Vergleich mit Deutschland

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.

    – Rentenberater (RDG). –

    Kroatien besitzt ein staatlich geprägtes Rentensystem mit gesetzlicher Umlagerente und verpflichtender Kapitaldeckung. Neben der staatlichen Altersversorgung existiert eine kapitalgedeckte „2. Säule“.

    Pflichtversicherung

    Kroatien:
    – Arbeitnehmer pflichtversichert,
    – Selbstständige weitgehend eingebunden,
    – Beamte eingebunden.

    Deutschland:
    – Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
    – viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

    👉 In Kroatien sind mehr Berufsgruppen gesetzlich abgesichert.

    Wartezeit

    Kroatien:
    – Mindestversicherungszeit grundsätzlich ca. 15 Versicherungsjahre,
    – höhere Renten erst nach längeren Versicherungszeiten.

    Deutschland:
    – Mindestwartezeit meist 5 Jahre,
    – für besonders langjährig Versicherte 45 Jahre.

    Beitragsbeteiligung

    Die gesetzliche Altersversorgung wird über Pflichtbeiträge und Kapitaldeckung finanziert.

    Kroatien:
    – Arbeitnehmer zahlen insgesamt ca. 20 % Rentenbeiträge,
    – davon ca. 15 % in die staatliche Umlagerente („1. Säule“),
    – zusätzlich ca. 5 % verpflichtend in die kapitalgedeckte „2. Säule“,
    Arbeitgeber zahlen überwiegend Krankenversicherungs- und andere Sozialbeiträge, jedoch praktisch keine eigenen Rentenversicherungsbeiträge.

    👉 Die Finanzierung der gesetzlichen Altersversorgung liegt damit überwiegend beim Arbeitnehmer.

    Diese Beiträge finanzieren:
    ✅ Altersrente
    ✅ Hinterbliebenenschutz
    ✅ Invalidität

    Deutschland:
    – Arbeitgeber 9,3 %
    – Arbeitnehmer 9,3 %
    – Gesamt 18,6 %

    👉 Deutschland setzt überwiegend auf das klassische Umlageverfahren.

    Staatliche Zuschüsse

    Kroatien stabilisiert die gesetzliche Rente zusätzlich regelmäßig über den Staatshaushalt.

    Einkommen und Rentenhöhe

    Kroatien:
    – Durchschnittsverdienst ca. 1700 bis 2100 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 550 bis 800 € brutto monatlich.

    Deutschland:
    – Durchschnittsverdienst ca. 4300 bis 4500 € brutto monatlich,
    – durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 € brutto monatlich.

    Resümee

    Kroatien kombiniert Umlagerente, Kapitaldeckung und staatliche Zuschüsse.

    👉 Die zentrale Erkenntnis:
    Auch kleinere europäische Staaten setzen teilweise stärker auf verpflichtende Kapitaldeckung als Deutschland.

    #Kroatien #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

  • Neue Altersvorsorgedepots unter Merz: Mehr Renditechancen – aber auch neue Risiken für die Altersvorsorge

    Neue Altersvorsorgedepots unter Merz: Mehr Renditechancen – aber auch neue Risiken für die Altersvorsorge

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de

    Werner Hoffmann. – Rentenberater (RDG). – www.Renten-Experte.de

    Die Bundesregierung unter Friedrich Merz plant einen grundlegenden Umbau der privaten Altersvorsorge. Die bisherige Riester-Rente soll durch staatlich geförderte Altersvorsorgedepots ersetzt werden. Ziel sind höhere Renditen durch Fonds, ETFs und Kapitalmarktanlagen. Genau hier sehen viele Experten erhebliche Risiken.

    Versicherte sollen künftig zwischen drei Varianten wählen können:

    • vollständige Beitragsgarantie,
    • 80-Prozent-Garantie,
    • oder einem Depot ohne Garantieschutz mit höheren Renditechancen.

    Zusätzlich ist ein staatlich organisiertes Standarddepot vorgesehen. Bis 360 Euro Jahresbeitrag sind 50 % Zuschuss geplant, für weitere Beiträge bis 1.800 Euro noch 25 %. Familien sollen zusätzlich bis zu 300 Euro je Kind erhalten.

    Damit erfolgt ein deutlicher Kurswechsel: Weg von klassischen Garantierenten – hin zu kapitalmarktabhängigen Vorsorgemodellen.

    Wer höhere Renditen will, trägt auch stärkere Verlustrisiken. Ein Börsencrash kurz vor Rentenbeginn kann große Teile des Vermögens vernichten. Anders als in der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es keinen dauerhaften solidarischen Ausgleich.

    Ein Crash kurz vor Renteneintritt kann den Anlagewert deutlich reduzieren – diesen Stoß federt niemand ab.

    Viele Bürger unterschätzen zudem die langfristigen Auswirkungen von Kosten. Schon kleine Verwaltungsgebühren können über Jahrzehnte enorme Renditeverluste verursachen.

    Wichtig ist außerdem:

    Von allen Berufstätigen werden statistisch grob etwa 15 bis 20 % bis zur Altersrente erwerbsgemindert. Zusätzlich versterben ca. 15–20 % der Versicherten vor dem regulären Rentenbeginn.

    Genau deshalb ist die gesetzliche Rentenversicherung weit mehr als nur Altersvorsorge. Sie sichert zugleich Erwerbsminderung, Hinterbliebene und Langlebigkeit ab.

    Kapitalgedeckte Modelle konzentrieren sich dagegen primär auf Vermögensaufbau. Die sozialen Risiken müssen oft zusätzlich abgesichert werden.

    CDU, CSU, FDP und auch die AfD setzen verstärkt auf private und betriebliche Altersversorgung. Dabei wird häufig verschwiegen, dass die Arbeitgeberbeteiligung an der Gesamtaltersversorgung in Deutschland im europäischen Vergleich niedrig ist. In einigen europäischen Staaten beteiligen sich Arbeitgeber dagegen mit bis zu 80 % an der Gesamtaltersversorgung.

    Die gesetzliche Rentenversicherung bietet dagegen weiterhin große Vorteile:

    • lebenslange garantierte Rentenzahlung,
    • Schutz bei Erwerbsminderung,
    • Hinterbliebenenschutz,
    • solidarische Absicherung.

    Gerade deshalb sollte die gesetzliche Rente nicht geschwächt, sondern stabilisiert werden.

    #Rente #Altersvorsorge #Merz #ETF #Riester #Rentenversicherung