Kategorie: Rente

  • Deutschland steuert in die Renten-Katastrophe – und die Politik schaut zu

    Deutschland steuert in die Renten-Katastrophe – und die Politik schaut zu

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann, Rentenexperte –
    www.Renten-Experte.de

    Eine Umfrage öffnet mir die Augen

    Heute bin ich auf eine Meinungsumfrage bei web.de gestoßen.

    Persönlich habe ich keine Angst vor Altersarmut.

    „Dann ist ja alles gut“, könnte man meinen.

    Weit gefehlt.

    Denn wenn

    • 60 Prozent aller Rentner eine gesetzliche Rente (inkl. Betriebsrente),
    • und 40 Prozent aller Rentner eine gesamte Altersversorgung inklusive Betriebsrente

    von 1.600 Euro Brutto erhalten, dann hat das auch Auswirkungen auf mich und mein Umfeld.

    Rechenbeispiel der Realität

    1.600 Euro Bruttorente bedeutet, dass – selbst ohne Steuern – ein Kranken- und Pflegepflichtbeitrag von rund 200 Euro noch abgezogen wird.

    Die Nettorente liegt dann bei 1.400 Euro.

    Als Demokrat gehen bei mir hier alle Alarmzeichen an.

    Werner Hoffmann,
    – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören –

    ——

    Die Miete frisst die Rente

    Nicht zu vergessen:

    Laut Deutschem Mieterbund leben etwa 53 Prozent der Bevölkerung in Deutschland zur Miete.

    Wer 1.400 Euro Nettorente hat und dann noch 700 bis 1.000 Euro Miete stemmen muss, ist ein Sozialfall.

    Sozialfall bedeutet, dass der Staat – also alle Steuerzahler – hierfür Steuern bezahlen müssen.

    Der Staat ist nämlich nicht irgend ein anonymes Wesen, sondern das sind wir alle!

    Und wenn Rentner zu wenig Rente bekommen, dann liegt dies oft auch daran, dass: vielleicht die einzelnen Versicherten zu wenig eingezahlt hatten.

    Beispiele:

    1. Selbstständige,

    2. Unternehmer,

    3. Mindestlohntätigkeit

    4. Teilzeittätigkeiten

    Bei 1. und 2. ist es aus meiner Sicht unabdingbar, dass eine Pflichtversicherung dringend notwendig ist. Erst wenn eine Mindestentgeltpunktzahl von 50 Entgeltpunkte erreicht ist, sollte eine Befreiung möglich sein.

    Bei der Gruppe 3 muss der Mindestlohn auf mindestens 16 Euro angehoben werden. Grund für die zu geringe Rente ist hier nämlich die schlechte Bezahlung, die dann dazu führt, dass im Rentenalter die Sozialhilfe einspringen muss.

    Der heutige Arbeitgeber, der unter 16 Euro Stundenlohn bezahlt, macht seine Gewinne zu Lasten aller späteren Steuerzahler.

    ——

    Meine persönliche Situation

    Fürchte ich mich persönlich vor Altersarmut?

    Nein.

    Meine gesetzliche Rente zuzüglich Betriebsrente sind auf dem Netto-Niveau eines Oberstaatsanwalts (vergleichbar mit R2).

    Das ist etwas Besonderes, das damit zusammenhängt, dass ich bis auf die Ausbildungszeit immer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient habe.

    Meine Betriebsrente wird zudem etwa 50 Prozent höher liegen, als wenn ich heute jung wäre und erst in 40 Jahren in Rente gehen würde.

    ——

    Was mir viel größere Sorgen macht

    Wenn rund 40 Prozent der Rentner eine Rente unter 1.400 Euro Netto und keine Betriebsrente haben, dann sind soziale Unruhen kaum zu vermeiden.

    Und genau das ist die größte Gefahr:

    Dass ich meine Rente in Deutschland nicht in einer Demokratie genießen kann.

    ——

    Forderung an die Politik

    Genau deshalb bin ich der Auffassung, dass die Menschen der unteren Mittelschicht – also Rentner mit weniger als 1.400 Euro Netto (1.600 Brutto, Steuern noch nicht berücksichtigt) –

    eine höhere Altersversorgung brauchen.

    —-

    Genau aus diesen Gründen wäre es sinnvoll, die Steuerbereiche anzupassen:

    • Erbschaftsteuer anpassen,
    • Vermögensteuer wieder einführen,
    • Kapitalertragssteuer erhöhen.

    Mit welchem Recht ist es zu vereinbaren, dass Einkünfte aus

    – Arbeit, Arbeitnehmereinkünfte, Selbstständige oder

    – Mieteinkünfte bis zu 45 Prozent besteuert werden,

    während Einkünfte aus

    – Zinsen (Kapitalertragsteuer)

    oberhalb des Freibetrages nur mit 25 Prozent besteuert werden?

    —-

    Auch wenn ich mit diesen Punkten mir selbst schade,

    es ist langfristig wichtig, dass wir im Sinne der Demokratie und des Friedens hier alle eine langfristige Denke entwickeln.

    #Altersarmut
    #Rente
    #SozialeGerechtigkeit
    #Demokratie
    #Vermögenssteuer

  • Windrad-Rente: Die wahre Recycling-Revolution der Energiewende!

    Windrad-Rente: Die wahre Recycling-Revolution der Energiewende!

    Audioversion:

    Ein Beitrag von

    Rene Frixel

    Windräder sind Langstreckenhelden. Sie drehen sich über 20 Jahre leise durch jede Wetterlage, liefern sauberen Strom, machen keinen Lärm, keinen Dreck – nur verlässliche Leistung.

    Und dann? Die große Frage nach dem Lebensende

    Was passiert mit den Rotorblättern, wenn sie ausgedient haben?

    Die Antwort: Wir recyceln – clever, pragmatisch und mit wachsendem Erfolg

    Fakt: Bis 2030 müssen in Deutschland etwa 25.000 Rotorblätter rückgebaut werden. Das entspricht rund 400.000 Tonnen Material, größtenteils GFK – langlebig, aber recyclingtechnisch anspruchsvoll.

    Die vier großen Recyclingwege

    1) Zementwerke (mechanisch-thermisch)

    • Rotorblätter werden zerkleinert,
    • Fasern ersetzen Zuschlagstoffe im Zement,
    • Harzanteile liefern Energie.

    Praxis: Eingesetzt u. a. von Holcim/Geocycle. Vorteile: etabliert, skalierbar, spart CO₂.

    2) Chemisches Recycling (im Aufbau)

    • Pyrolyse & Solvolyse trennen Verbundstoffe,
    • Glasfasern & Harze werden zurückgewonnen,
    • Geeignet für hochwertige Weiterverarbeitung.

    Status: Projekte in Frankreich, Deutschland, USA. Potenzial: zirkulär, noch im Pilotstadium.

    3) Design for Recycling

    • Thermoplastische Rotorblätter ermöglichen Rückbau,
    • Siemens Gamesa „RecyclableBlade“: Offshore-Einsatz seit 2022,
    • Vestas CETEC: Entwicklung geschlossener Materialkreisläufe.

    Vorteil: Zukunftsfähig und von Beginn an für Kreisläufe konzipiert.

    4) Upcycling (kreativ & lokal)

    • Umwandlung in Bushaltestellen, Parkbänke, Spielplätze, Brückenverkleidungen,
    • Unternehmen wie BladeMade (NL) setzen auf Wiederverwendung im Stadtbild.

    Effekt: Sichtbare Kreislaufwirtschaft, lokale Wertschöpfung.

    Abrieb – Einordnung und Vorsorge

    Ja, es gibt Abrieb. Laut Fraunhofer IWES (2021) fallen 0,1 bis 5 kg pro Rotorblatt und Jahr an – abhängig von Standort und Beschichtung.

    • Vergleich: Ein LKW-Reifen verliert bis zu 2 kg auf 10.000 km,
    • Windrad: Abrieb bleibt lokal begrenzt,
    • Minderung: Schutzfolien, Lacke & Wartungssysteme,
    • Offshore: besonders strenge Umweltauflagen.

    Resümee

    • Sauber im Betrieb und verantwortungsvoll im Rückbau,
    • Rotorblätter sind kein Müllproblem, sondern Material mit Potenzial,
    • Die Branche investiert in Recyclinglösungen, neue Materialien und Upcycling-Projekte.

    #Windkraft #Recycling #Rotorblätter #Kreislaufwirtschaft #Energiewende #Nachhaltigkeit #Fraunhofer

  • News – der Oberhammer! Markus Söder hat das Renten- und Pflegeproblem endgültig gekillt!

    News – der Oberhammer! Markus Söder hat das Renten- und Pflegeproblem endgültig gekillt!

    Zum Vorlesen

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann Rentenexperte –
    www.Renten-Experte.de

    Endlich ist es soweit!

    Nach Jahrzehnten voller Gutachten, „Kommissionen für die Zukunft der Vergangenheit“ und endlosen Sonntagsreden hat Markus Söder die Rentenfrage gelöst.

    Nein, nicht mit Gerechtigkeit oder Reformen – sondern mit Zucker, Fleisch, Butter und einer ordentlichen Dosis fossilem Dampf.

    Bravo, Markus!

    Und die neue Merz-Regierung nickt dazu wie ein Schausteller-Wackeldackel:

    Kanzler Friedrich Merz lächelt wie ein Vorsitzender beim Aufsichtsrattreffen von beispielsweise BlackRock,

    Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.

    Lars Klingbeil schüttelt Klimagelder wie Monopolyscheine,

    Lars Klingbeil mit der Gaslobby – Katherina Reiche von Friedrich merz an Bord geholt – Ki-generiert Ein bisschen Satire muss immer öfter kommen.

    Katherina Reiche segnet Gas als „Brücke“ ab,

    Katherina Reiche dreht am Gas-Lobby-Rad (ki-generiert) Satire oder Sarkasmus?

    Patrick Schnieder betet das Verbrenner-Evangelium,

    Carsten Schneider flüstert „Zielpfade“,

    und Alois Rainer

    thront auf dem Butterfass wie der Papst von Bayern. Heimat, Hurra, Hallodri!


    Zucker macht frei!

    Markus Söder und Hubertus Aiwanger – „Butter ist ein Stück Heimat… das schmeckt auch ohne Brot…“ KI-generierte Satire

    Söder weiß:

    Wer genug Zucker in die Menschen pumpt, spart in der Rente.

    Diabetes als Rentenreform – warum kam da bloß niemand früher drauf?

    Bald im CSU-Programm: „Zuckert den Alten den Weg frei – für eine gesunde Kassenbilanz!“

    ——

    Milch-Mafia mit Steuer-Milchbart

    Pflanzenmilch 19 %, Kuhmilch 7 % – Söder nennt das „Tradition“, Ökonomen nennen es Lobbyismus. Ergebnis: Kühe glücklich, Veganer zahlen Strafzoll. Gesundheit? Ach was, wir sparen doch Rente!

    ——

    Fleisch ist mein Gemüse!

    Markus Söder PRO Fleischindustrie Pro Bay. Bauernverband, Pro McDonald & Co. damit die Deutschen früher krepieren und die Pflege- und Rentenversicherung entlastet wird. (ki-generiert) Satire muss sein.

    Im Wirtshaus weiter nur 7 % MwSt – für Haxe, Wurst und den Tod auf Raten. Gemüse bleibt Luxusgut für „Bio-Heilige“.

    Söder weiß: „Ein Volk, das Schweinshaxn isst, liegt schneller im Ruhestand – unter der Erde.“

    Markus Söder (CSU) für Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie und , Lobby DEHOGA und Fleischlobby- besonders interessant für MC Donald & Co.: Populistischer geht es nicht mehr (Bild KI-generiert)

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    Butter, Aiwanger & das goldene Kalb

    Bauernverband, CSU und Freue Wähler in Bayern:- „Butter ist ein Stück Heimat… das schmeckt auch ohne Brot…“ KI-generierte Satire

    Butter ist das neue Gold, Margarine das Böse aus der Klima-Hölle.

    Söder & Aiwanger geben die Losung aus:

    „Finger weg von unserer Butter!“sonst ist man links, linksextrem oder – schlimmer – grün.


    Fossile Liebe & die Kunst der EU-Strafzettel

    Die Königsdisziplin: Verzögern, verschleppen, verwehren. Wenn Deutschland die EU-Klimaziele reißt, werden Emissionsrechte zugekauft – sprich: wir zahlen. Aber das nennt man dann nicht Strafe, sondern „Souveränitätsprämie“. Klingt besser, stinkt genauso.

    Und jetzt das Sahnehäubchen: Bezahlt wird bundesweit – bevorzugt über den Klima- und Transformationsfonds (KTF).

    Also Geld, das eigentlich für Wind, Solar, Speicher gedacht war.

    In Satire-Deutsch:

    Immer zu schnell fahren, das Knöllchen aus der Klimakasse begleichen – und dabei „Freiheit!“ rufen.

    Verbrenner forever!

    E-Autos? „Nicht sexy.“

    Verbrenner?

    Heimat, Lederhose, Motorensound.

    Wer im Feinstaub hustet, beantragt keine Rente mehr – aktiver Bevölkerungsschutz für die Kassen.

    ——

    Gas aus Bayern – mit Brückensegen

    Katherina Reiche nennt es „Brückentechnologie“, Söder sagt „Bayerns Öl“. Tatsächlich ist es nur fossiler Mief mit CSU-Stempel. Aber hey – die Lobby klatscht.

    Während Deutschland mit der 2%-Ausrede versagt, überholt Peking die Welt beim Klimaschutz! Und Reiche will noch mehr Gas nutzen! Die Lobbytante der Gaslobby – KI-generiert

    Die neue Staatsdoktrin: Wer nicht mitspielt, ist „links“

    Wer Butter kritisiert, wird Bio-Spießer genannt.

    Wer Diesel hinterfragt, ist Klima-Terrorist.

    Wer EU-Strafen unverschämt findet, ist Vaterlandsverräter.

    Söder setzt das bayerisch konsequent um: „Alles links außer CSU.“


    NEU: Die Mütterrente als Herzstück der Wahlwerbung

    Söder hat durchgesetzt, dass die Mütterrente in der gesetzlichen Rentenversicherung erhöht wird.

    Tolle Sache für Mütteraber nur, wenn sie lange genug leben. Sonst war’s nur eine Wahlstimmen-Magnetkarte mit Herzchen-Design.

    Der Haken, den man im Jubel nicht hört:

    Diese Mehrleistung ist eine versicherungsfremde Leistung.

    Das heißt in normaler Sprache:

    Sie gehört nicht aus Beiträgen der Versicherten bezahlt, sondern aus dem Bundeszuschuss.

    Genau dafür ist er da – für Leistungen, die nicht durch Beiträge abgedeckt sind, sondern durch politische Entscheidungen der gesetzlichen Rentenversicherung aufgebürdet wurden.

    Reality-Check: Der Bundeszuschuss ist zu niedrig.

    Viel zu niedrig. Im letzten Jahr fehlten laut Rechnung satte 40 Milliarden Euro.

    Ergebnis: Die Rentenkasse blutet, während die Politik sich auf der Bühne gegenseitig Orden ansteckt.

    Übersetzung in ganz simpel:

    Politik bestellt die Torte, die Rentenversicherung soll sie bezahlen – und wenn die Kasse leer ist, kommt der Chor:

    „Seht ihr, die gesetzliche Rente taugt nichts – her mit der Privatlösung!“

    Wer freut sich?

    Merz lächelt, die neoliberalen Kräfte applaudieren, BlackRock & Co. polieren schon die Prospekte.

    Denn wenn der Bundeszuschuss die versicherungsfremden Leistungen nicht deckt und die gesetzliche Rente ins Schlingern gerät, gilt das als „Beweis“, dass man besser privat spart – natürlich gegen Gebühren, Provisionen und Renditeversprechen im Glitzerpapier.


    Und wer jetzt denkt: „Dann wähl ich halt AfD!“

    Glückwunsch – das ist die Hardcore-Variante. Die AfD will die Energiewende nicht nur stoppen, sondern rückwärts abfackeln:

    Windräder weg, Solar runter, Russengas mit Putin-Siegel oder Fracking-Gas aus den USA noch mehr – Hauptsache teuer und abhängig.

    Als Bonus: Raus aus der EU.

    Dann gelten gar keine Klimaregeln mehr – und statt Strafzetteln zahlen wir direkt die Großschadensrechnung. Kurz gesagt: Söder & Merz spielen mit Streichhölzern, die AfD bringt den Flammenwerfer mit.


    Söders selbstloses Opfer

    • Wer fettig lebt, stirbt schneller,
    • wer schneller stirbt, entlastet Renten- und Pflegekassen,
    • wer rechtzeitig stirbt, kann nicht mehr gegen CSU/CDU wählen.

    Genial. Zynisch. Konsequenz in Reinkultur.


    Glückwünsche ans Lobby-Dreamteam!

    Ein Hoch auf Markus Söder, Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Katherina Reiche, Patrick Schnieder, Carsten Schneider und Alois Rainer.

    Die Rente ist sicher – weil die Rentner vorher verschwinden.

    CSU & CDU – „Für eine Zukunft, die niemand mehr erlebt.“


    AfD – „Für keine Zukunft, weil wir sie gleich abfackeln.“


    Resümee

    Die Show funktioniert so: Lobby füttern, EU-Ziele reißen, KTF anzapfen, Mütterrente fürs Herz, Bundeszuschuss zu klein lassen, Rentenversicherung ausbluten – und dann mit ernster Miene raunen: „Seht ihr? Die gesetzliche Rente kann’s nicht. Privat ist besser.“ BlackRock & Co. danken artig.

    Auch wenn es sich hier um Satire handelt, der Content dürfte zu 100 % stimmen.

    #Deutschland #CDU #CSU #Söder #Merz

  • AfD-Rentenpolitik enttarnt: Hohe Versprechen, bittere Wahrheiten – Soziale Spaltung per Gesetz

    AfD-Rentenpolitik enttarnt: Hohe Versprechen, bittere Wahrheiten – Soziale Spaltung per Gesetz

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann Rentenexperte –
    www.Renten-Experte.de

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    Die AfD gibt sich gern als Partei der kleinen Leute – doch bei genauerem Blick auf ihr Rentenkonzept offenbart sich ein gefährlicher Cocktail aus Populismus, wirtschaftlicher Verantwortungslosigkeit und sozialer Spaltung.

    Wie perfide und unglaubwürdig die AfD ist, wird nachfolgend erklärt.

    Hinter wohlklingenden Forderungen wie „70 % Rentenniveau“ verbergen sich Pläne, die Rentenversicherung zu destabilisieren, Gewerkschaften zu entmachten, den Mindestlohn auszuhöhlen und ethnische Kriterien in die Sozialpolitik einzuführen.

    Hier die wichtigsten Inhalte, Pläne und perfiden Folgen der AfD-Rentenpolitik – mit konkreten Beispielen und Warnsignalen:

    1. Rentenniveau angeblich auf 70 % – aber mit welchen Löhnen?

    • Die AfD ist gleichzeitig für die Abschaffung des Mindestlohns bzw. für dessen Stagnation,
    • Gewerkschaften sollen entmachtet und Tarifverhandlungen erschwert werden,
    • Lohnverhandlungen ohne starke Arbeitnehmervertretungen führen zu sinkenden Reallöhnen,
    • Wenn das Rentenniveau an schlechtere Löhne gekoppelt ist, bedeutet 70 % nicht Sicherheit, sondern Armut im Alter.

    Beispiel:

    Unstreitig ist, dass ohne Gewerkschaften, ohne Tarifvertrag der Durchschnittslohn erheblich niedriger wäre. Dies hat auch schon eine Untersuchung in Betrieben ergeben, bei denen kein Tarifvertrag oder kein Betriebsrat vorhanden ist.

    AfD: 70 % von 2.500 € Netto sind nur 1.750 € Bruttorente!

    Wie hoch ist das Durchschnitts-Brutto, Durchschnitts-Netto und die 48%-Rente derzeit?

    48 % aus 4.207 € Brutto (Bruttodurchschnittseinkomnen in der GRV: mtl. 4.207 € bzw. Jährlich: 50 493 €) sind 2.019 € Bruttomonatsrente

    Ergebnis:

    Würde die AfD die Gewerkschaften, den Betriebsrat und den Tarifvertrag abschaffen, dann würde die gesetzliche Rente bei der AfD zwar prozentual 70% betragen, aber die Rente in Euro etwa 250 Euro im Durchnitt geringer.

    Noch dazu würde die deutsche Rentenversicherung weniger Beitrag einnehmen, denn geringere Löhne bedeuten auch weniger Sozialversicherungseinnahmen.

    Dafür müsste der Staat dann aber auch noch 100 Milliarden € jedes Jahr in die Rentenversicherung zusätzlich einzahlen!

    Hinzu käme dann noch Punkt zwei:

    2. Abschaffung der „versicherungsfremden Leistungen“ – ein gefährlicher Etikettenschwindel

    Die AfD fordert, dass der Staat die sogenannten versicherungsfremden Leistungen vollständig aus Steuermitteln finanzieren soll – das klingt zunächst gerecht, ist aber eine perfide Strategie:

    • Mütterrenten,
    • Renten für Kindererziehungszeiten,
    • Pflegezeiten,
    • Renten für Kriegsversehrte oder Spätaussiedler.

    Diese Leistungen sollen laut AfD aus dem Rentensystem ausgelagert werden, wodurch sie künftig leichter gekürzt, gedeckelt oder vollständig gestrichen werden können.

    Besonders betroffen wären: Frauen mit Erziehungszeiten, pflegende Angehörige, Zugewanderte, Kriegs- und Gewaltopfer.

    Richtiger Weg: Diese Leistungen sollten im System der gesetzlichen Rentenversicherung bleiben, aber vollständig durch Steuermittel des Bundes ersetzt werden – aus allen Steuerquellen, rechtlich verbindlich und verlässlich.

    Begründung: Die versicherungsfremden Leistungen sind keine originären Aufgaben der Rentenversicherung, sondern wurden ihr nachträglich politisch auferlegt. Selbst wenn sie sozialpolitisch wünschenswert sind, dürfen sie nicht aus Beiträgen finanziert werden, weil das die originären Rentenansprüche aller Versicherten schmälert und das Vertrauen in die Rentenversicherung untergräbt.

    Die AfD nutzt hier ein scheinbar „soziales Argument“, um am Ende soziale Leistungen zu schwächen. Die Auslagerung aus dem Rentensystem ist nicht sozial, sondern ein Trick zur Aushöhlung.

    3. Gewerkschaften als Feindbild – Tarifbindung vor dem Aus

    • Einschränkungen beim Streikrecht,
    • verpflichtende Schlichtungsverfahren vor Arbeitskämpfen,
    • Abschaffung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen,
    • Zurückdrängung gewerkschaftlicher Mitbestimmung im Betrieb.

    Folgen: Weniger Tarifverträge, niedrigere Löhne, Machtlosigkeit der Arbeitnehmer:innen gegenüber Konzernen.

    Warnsignal: Löhne können ohne Gewerkschaften beliebig gedrückt werden – was wiederum zu noch niedrigeren Rentenansprüchen führt. Die Rentenformel bleibt gleich, aber die Basis wird systematisch geschwächt.

    ——-

    Teil 2: Wie die AfD die Löhne drückt, die Renten spaltet und Altersarmut in Kauf nimmt

    ——

    4. Mindestlohn schleifen – Armut zementieren

    Offiziell behauptet die AfD, den Mindestlohn nicht abschaffen zu wollen – doch ihre Politik würde genau das bewirken:

    • Sie lehnt politische Eingriffe in die Mindestlohnhöhe ab,
    • möchte die Entscheidungen der Mindestlohnkommission „respektieren“,
    • fordert Sonderregelungen für bestimmte Branchen wie Gastronomie oder Landwirtschaft,
    • setzt auf staatliche Lohnaufstockung – also Steuerfinanzierung von Dumpinglöhnen.

    Was bedeutet das konkret? Nicht die Arbeitgeber würden faire Löhne zahlen – sondern der Staat müsste mit Steuergeld ausgleichen, was Unternehmen nicht bereit sind zu zahlen.

    Folgen:

    • Der Mindestlohn verliert seine untere Haltelinie,
    • Dumpinglöhne werden salonfähig gemacht,
    • Millionen Beschäftigte hätten keinen Schutz mehr vor Ausbeutung,
    • Die Löhne sinken insgesamt – und damit auch die Rentenansprüche.

    Und damit wird auch klar: Wenn die AfD ein Rentenniveau von 70 % verspricht, dann meint sie 70 % von gesenkten, ausgehöhlten Löhnen.

    70 % von 2.000 = 1.400 €

    48 % von 3.500 € = 1.680 €

    Das ist keine Verbesserung – das ist Armut mit Ansage.

    5. Rentenversicherung nur für „Deutsche“?

    Besonders perfide ist die nationalistische Komponente in der Rentenpolitik der AfD.

    • Rentenzuschläge oder Zusatzleistungen sollen nur „deutschen Staatsangehörigen“ zustehen,
    • auch wenn Migrant:innen jahrzehntelang Beiträge gezahlt haben – sie sollen ausgeschlossen werden, oder zumindest eine erheblich reduzierte Leistung beziehen,
    • in Landesprogrammen wie Thüringen fordert die AfD „Rentenvorteile für Deutsche“.

    Was bedeutet das konkret?

    • Spaltung der Gesellschaft nach Herkunft, nicht nach Leistung,
    • Verstoß gegen Artikel 3 des Grundgesetzes (Gleichheitsgrundsatz),
    • Bruch mit EU-Recht,
    • Diskriminierung von Millionen Beitragszahler:innen – allein aufgrund ihres Passes.

    Warnsignal: Die AfD verwandelt die solidarische Rentenversicherung in ein ethnisch-nationalistisches Instrument. Wer „nicht deutsch genug“ ist, bekommt weniger – unabhängig von seiner Lebensleistung.

    6. Flexibles Renteneintrittsalter – aber nur auf dem Papier

    Ein weiteres Beispiel für trügerische Versprechungen ist das sogenannte „flexible Renteneintrittsalter“:

    • Die AfD fordert, dass nach 45 Beitragsjahren ein abschlagsfreier Rentenbeginn möglich sein soll,
    • lehnt aber eine generelle Anhebung des Rentenalters ab,
    • verspricht Flexibilität, ohne soziale Absicherung.

    Doch wer erreicht 45 Beitragsjahre?

    • Menschen mit Studium?,
    • Erziehende?,
    • Pflegende Angehörige?,
    • Chronisch Kranke oder Langzeitarbeitslose?,
    • Frauen, Ostdeutsche, Solo-Selbstständige?

    Für sie bedeutet AfD-Politik:

    • Weiterarbeiten bis 67 oder länger,
    • oder früher in Rente mit Abschlägen,
    • bei ohnehin geringen Rentenansprüchen.

    Fazit: Flexibilität ist nur dann fair, wenn sie sozial abgefedert ist.

    Die AfD jedoch baut eine Zwei-Klassen-Rente: Wer durchhält, darf früher gehen – der Rest zahlt drauf.

    ——-

    Teil 3: Warum ein stabilisiertes Rentenniveau kein Luxus, sondern ein Gebot der Gerechtigkeit ist

    Ein Rentenniveau von 48 % wird von bestimmten Kreisen bereits als zu hoch dargestellt. Doch das Gegenteil ist der Fall: Dieses Niveau liegt unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten, in denen das Sicherungsniveau oft deutlich über 50 % liegt. Länder wie Österreich, die Schweiz oder die Niederlande haben teilweise ein Nettoersatzniveau von über 70 % – und zeigen, dass ein würdiges Leben im Alter auch ohne private Zusatzvorsorge möglich ist.

    Warum ein höheres Rentenniveau nicht „unbezahlbar“ ist:

    • Deutschland leistet sich Jahr für Jahr Steuervergünstigungen und Subventionen, von denen Besserverdienende und Konzerne überproportional profitieren,
    • die Steuerhinterziehung durch die reichsten 5 % der Bevölkerung kostet den Staat jährlich laut Studien bis zu 100 Milliarden Euro,
    • die Beiträge zur gesetzlichen Rente werden bisher nur auf Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben – alles darüber bleibt außen vor,
    • Kapitalerträge werden kaum zur Finanzierung des Sozialstaats herangezogen – eine moderate Steuer auf Dividenden, Aktiengewinne und Erbschaften könnte helfen, die Altersversorgung zu sichern.

    Die Strategien der Kürzungsbefürworter:

    • die demografische Entwicklung wird als alternativloses Argument für Kürzungen genutzt,
    • der Generationenvertrag wird emotional aufgeladen und gegen zukünftige Beitragszahler gewendet,
    • es wird suggeriert, dass die gesetzliche Rente „nicht mehr zu retten“ sei – um anschließend kapitalgedeckte, private Vorsorgemodelle zu bewerben,
    • von Kürzungen profitieren die Finanzindustrie und private Versicherungskonzerne.

    Was stattdessen gebraucht wird:

    • einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass versicherungsfremde Leistungen vollständig aus Steuermitteln bezahlt werden – nicht aus Beiträgen,
    • eine Stärkung des Rentenniveaus auf mindestens 50 %, langfristig auf über 53 %,
    • eine Rentenversicherung für alle – auch für Beamte, Politiker und Selbstständige mit hohem Einkommen,
    • ein Ende der systematischen Demontage durch mediale Kampagnen wirtschaftsnaher Akteure.

    Ein Wort zur „Aktienrente“ (Generationenkapital):

    Das Modell der Aktienrente, wie es unter Finanzminister Lindner und CDU/CSU propagiert wird, ist hochriskant:

    • es verspricht Sicherheit durch Spekulation,
    • es entzieht der gesetzlichen Rente langfristig Mittel,
    • es schafft keine stabile Alterssicherung, sondern Abhängigkeit von Finanzmärkten,
    • Renditen sind ungewiss, Krisen jederzeit möglich, Verluste nicht ausgeschlossen.

    Die Frage ist nicht, ob wir uns eine gute Rente leisten können – sondern wem wir sie gönnen:

    Eine Gesellschaft, die jedes Jahr Milliarden in Subventionen für fossile Energien, steuerliche Vorteile für Dienstwagen, Privatjets und Investmentfonds steckt, aber gleichzeitig angeblich kein Geld für eine sichere Rente hat, setzt ihre Prioritäten falsch.

    Wenn wir Altersarmut verhindern, den sozialen Frieden sichern und das Vertrauen in die gesetzliche Rente wieder stärken wollen, dann führt kein Weg daran vorbei:

    Das Rentenniveau muss steigen – nicht sinken.

    #Deutschland

    #Rente

    #AfD

    #RentenPopulismus

  • Merz, BlackRock & das Rentenroulette – Wie die gesetzliche Rente systematisch demontiert wird

    Merz, BlackRock & das Rentenroulette – Wie die gesetzliche Rente systematisch demontiert wird

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann.
    – Unabhängiger Rentenberater (RDG) – www.Renten-Experte.de

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    Friedrich Merz plant offenbar, die gesetzliche Rentenversicherung gezielt schlechtzureden – um neue kapitalgedeckte Anlageprodukte mit staatlicher Kapitalgarantie einzuführen.

    Und sein Chefstratege Carsten Linnemann hat wohl alle Hände voll zu tun.

    Die Garantie würde vom Steuerzahler getragen, also von der Allgemeinheit. Vertrieb und Verwaltung? Höchstwahrscheinlich bei BlackRock & Co. – dem Finanzkonzern, für den Merz einst selbst tätig war. Zusätzlich soll es staatliche Förderungen geben, damit das Spargeld in private Fonds fließt.

    Es entsteht ein Geschäftsmodell mit doppeltem Gewinn für private Investoren: öffentliches Geld für privatwirtschaftlichen Profit. Um dieses Modell durchzusetzen, wird gezielt Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Rente gesät. Das Rezept: schlechtreden, entwerten, privatisieren.

    Wie wird die gesetzliche Rente schlechtgeredet?

    Ein zentrales Argument: Die gesetzliche Rentenversicherung sei nicht finanzierbar und auf Dauer nicht tragfähig – weil sie jährlich hohe Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt benötige.

    Tatsächlich zahlt der Staat jedes Jahr einen sogenannten Bundeszuschuss, um „versicherungsfremde Leistungen“ auszugleichen – also Leistungen, die der Gesetzgeber der Rentenversicherung aufgebürdet hat, ohne dass dafür Beiträge gezahlt wurden.

    Die tatsächlichen Zahlen für 2024:

    • Gesamteinnahmen der Rentenversicherung: ca. 381,2 Mrd. €,
    • Gesamte Bundeszuschüsse: rund 116 Mrd. €,
    • Anteil der Zuschüsse an den Einnahmen: etwa 25 %.

    Diese Zuschüsse teilen sich auf in:

    • Allgemeiner Bundeszuschuss: ca. 61,8 Mrd. €,
    • Zusätzlicher Bundeszuschuss: ca. 30,8 Mrd. €,
    • Beteiligung an der knappschaftlichen Rentenversicherung: ca. 4,9 Mrd. €,
    • Weitere Mittel (z. B. Erhöhungsbeträge aus der Mehrwertsteuer).

    Was jedoch regelmäßig verschwiegen wird: Diese Zuschüsse sind kein Geschenk, sondern decken Leistungen ab, die der Staat selbst beschlossen hat – zum Beispiel:

    • Kindererziehungszeiten,
    • Ersatzzeiten (Kriegsdienst, politische Haft etc.),
    • Renten für Spätaussiedler,
    • Rentenüberleitung aus der DDR,
    • Witwen- und Witwerrenten bei geringen Beitragszeiten,
    • Zuschlag zur Grundrente,
    • Zwei Jahre Mehrrente für besonders langjährig Versicherte.

    Doch: Der Bundeszuschuss reicht nicht aus – laut Expertenschätzungen fehlen jährlich rund 40 Milliarden Euro, die letztlich von den Beitragszahlern getragen werden – auf Kosten ihres Rentenniveaus. Selbst die Deutsche Rentenversicherung kritisiert diese Praxis regelmäßig.

    Wichtig: Die gesetzliche Rentenversicherung ist kein staatliches Organ, sondern eine solidarisch organisierte Selbstverwaltung – sie gehört den Versicherten, nicht dem Finanzminister.

    Merz und die Haltelinie – ein stiller Angriff

    Besonders alarmierend: Friedrich Merz ließ erkennen, dass er die Haltelinie von 48 % beim Rentenniveau abschaffen möchte. Diese Haltelinie schützt derzeit Millionen Rentner davor, in Altersarmut abzurutschen.

    • Dauerhaft sinkende Renten,
    • Mehr Menschen, die aufstocken oder Sozialhilfe beantragen müssen,
    • Geringverdiener, die sich keine private Vorsorge leisten können,
    • Wachsende Abhängigkeit von Finanzmärkten.

    Rechte und rechtsextreme Parteien: Abschaffung statt Reform

    Was Merz durch die Hintertür betreibt, fordern rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien wie die AfD bereits offen:

    • Vollständige Abschaffung der gesetzlichen Rentenversicherung,
    • Einführung rein privater Vorsorgesysteme,
    • Subventionierte Aktienrente,
    • Modelle, bei denen Migranten bei gleicher Einzahlung weniger Rente erhalten sollen.

    Diese Vorschläge sind nicht nur verfassungswidrig (Art. 3 GG), sondern auch sozial gefährlich – sie spalten die Gesellschaft und untergraben das Solidaritätsprinzip.

    Faktencheck: Wie stabil ist das System wirklich?

    • 2010: ca. 41 Millionen Erwerbstätige,
    • 2024: ca. 46 Millionen Erwerbstätige.

    Die Zahl der Beitragszahler ist gestiegen, nicht gefallen. Auch die Bevölkerung ist gewachsen, nicht geschrumpft. Und: Der Effekt der alternden Gesellschaft wird sich in 10–20 Jahren stabilisieren.

    Derzeit ist es so, dass nur 10 % der Bevölkerung unter 25 Jahren ist, in Ostdeutschland noch niedriger.

    Sollte die AfD im Osten den Migrationshass fortsetzen, dann wird die Bevölkerung in den neuen Bundesländern auf dem Pflegegradalter landen, denn immer weniger Menschen mit Migrationshintergrund wollen in solchen Hassgebieten leben.

    Klimabedingte Migration – eine reale Chance

    • Menschen aus Afrika fliehen vor Dürre und Hunger,
    • Menschen aus Südeuropa verlassen Regionen mit Wasserknappheit,
    • Menschen aus Asien suchen Schutz vor dem steigenden Meeresspiegel.

    Diese Menschen könnten – bei gelungener Integration – die Erwerbsbevölkerung stabilisieren und das Rentensystem stützen.

    Wie das System gerechter werden kann

    Neben der gesetzlichen Rente sollte die betriebliche Altersvorsorge gestärkt und die private Vorsorge gefördert werden. Aber: Die Verlagerung der Verantwortung vom Staat auf das Individuum ist nicht der richtige Weg.

    Deshalb mein Vorschlag:

    • Selbstständige sollten grundsätzlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen,
    • Ausnahme bei ausreichender Vorsorge: mindestens 25 Entgeltpunkte,
    • Wer privat vorsorgt (z. B. über Garantieprodukte) kann sich befreien lassen.

    Und wer nicht vorsorgt?

    Wer gar keine Altersvorsorge betreibt, darf im Alter nicht einfach auf Sozialhilfe hoffen. Denn diese wird finanziert durch:

    • Einkommensteuer,
    • Mehrwertsteuer,
    • Energiesteuer,
    • Stromsteuer,
    • Tabak- und Alkoholsteuer.

    Steuerzahler sind wir alle. Es kann nicht sein, dass jemand sich heute der Verantwortung entzieht – und morgen der Allgemeinheit auf der Tasche liegt.

    Schlussfolgerung

    Die gesetzliche Rente ist kein Auslaufmodell, sondern das Rückgrat unseres Sozialstaats. Wer sie schwächt, zerstört Vertrauen, Gerechtigkeit und Stabilität. Was Merz und die AfD fordern, ist ein Sozialabbau im Interesse der Finanzmärkte.

    Doch es gibt Alternativen: Ein gerechtes Rentensystem, das alle einbezieht – und niemanden zurücklässt.

    Ich bin seit 46 Jahren in der Versicherungswirtschaft tätig – mit Qualifikation in gesetzlicher wie privater Altersversorgung. Ich habe als Versicherungskaufmann (IHK), Generationenberater (IHK), Seniorenberater (NWB) und Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung unzählige Lebensverläufe gesehen. Zudem bin ich qualifizierter Rentenberater nach Rechtsdienstleistungsgesetz.

    Gesetzliche und private Altersvorsorge sind keine Gegensätze – sondern zwei Seiten derselben Medaille.

    Werner Hoffmann – Rentenexperte
    www.Renten-Experte.de

    #Rente, #Merz, #SozialeGerechtigkeit, #Altersarmut, #Solidarität.

  • 124 MILLIARDEN VERUNTREUT? – WIE RENTENBEITRÄGE DIE STAATSKASSE STOPFEN STATT RENTEN ZU SICHERN!

    124 MILLIARDEN VERUNTREUT? – WIE RENTENBEITRÄGE DIE STAATSKASSE STOPFEN STATT RENTEN ZU SICHERN!

    Ein Beitrag von

    Werner Koller Ökonomie / Politische
    Philosophie / Wirtschaftsrecht.

    Ich bin in Kommentaren zum gestrigen Beitrag verschiedentlich nach Höhe und Zusammensetzung versicherungsfremder Leistungen in der Rentenversicherung gefragt worden. Voila.

    Erziehungs-, sowie Ausbildungszeiten können unter bestimmten Bedingungen als Beitragszeiten angerechnet werden, ohne dass in dieser Zeit Beiträge in die GRV eingezahlt werden.

    Quelle: siehe unten*

    Bestimmte Personengruppen, wie zum Beispiel langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren oder schwerbehinderte Menschen, können ohne vollen Abschlag vor der Regelaltersgrenze in Rente gehen.

    Um die seit der Wiedervereinigung noch immer durchschnittlich geringeren Löhne in Ostdeutschland für die Rentenberechnung auszugleichen, werden die Beitragszahlungen mit dem sogenannten Umwertungsfaktor hochgewertet, sodass im Osten bei gleichem Entgelt und damit gleicher Beitragszahlung ein um etwa vier Prozent höherer Rentenanspruch erworben wird als im Westen.

    Versterben Elternteile oder Ehepartner, haben die Hinterbliebenen bei Vorliegen der Voraussetzungen einen Anspruch auf eine Witwen-, bzw. Waisenrente.

    Versicherungszeiten nach dem Fremdrentengesetz, welche Menschen angerechnet werden, die nach dem Zweiten Weltkrieg, bzw. nach 1990 als Vertriebene, Spätaussiedler oder Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind –> Mit ca. 18 Mrd. € ist das der größte Anteil in der Position „Sonstige“

    Die Gesamtsumme der versicherungsfremden Leistungen beträgt für das Beitragsjahr 2023 ca. 124 Mrd. €.

    Das übersteigt den Bundeszuschuss aus Steuermitteln um etwa 40 Mrd. €. Um diesen Differenzbetrag werden Rentenbeiträge für eigentlich gesamtgesellschaftliche Aufgaben verwendet.

    Die Beitragszahler subventionieren also die Steuerzahler.

    Nicht umgekehrt.

    Bei vollständiger Überführung aller versicherungsfremden Leistungen in den Bundeshaushalt könnte der Rentenbeitrag von derzeit 18,6% auf etwa 16,7% gesenkt werden.

    ——

    Kommentar von

    Werner Hoffmann Rentenexperte
    – www..Renten-Experte.de –

    Danke für die Bestätigung und Ergänzung meiner in den vergangenen Jahren gemachten Ausführungen.

    Quellen

    * https://fiscalfuture.de/media/pages/fachtexte/analysen-zur-zukunftsfaehigen-finanzierung-des-sozialstaats/a382c3d482-1753353090/abschlussbericht-kooperation-ff_nwsg_vdk.pdf

    #Deutschland

    #CDU

    #CSU

    #Rente

  • Länger schuften für die Rente? – Die große Arbeitszeit-Lüge der Politik!

    Ein Beitrag von

    Werner Koller Ökonomie / Politische
    Philosophie / Wirtschaftsrecht.

    ——

    „Wir müssen länger arbeiten.“ scheint sich in der Politik zu einem Mantra zu entwickeln. Mit Blick auf das Mengengerüst bleibt allerdings unklar, was damit eigentlich bewirkt werden soll.

    Vor dem Ländervergleich sollte man zunächst das Arbeitsvolumen adressieren, also die Gesamtzahl aller hierzulande geleisteten Arbeitsstunden. Diese sind kontinuierlich gestiegen und erreichten 2023 mit 61,4 Mrd. Stunden den höchsten Wert in der Geschichte der Bundesrepublik. 2024 gingen sie minimal um 0,1 Prozent zurück, liegen aber immer noch weit höher als vor 20 Jahren mit damals rund 56 Mrd. Stunden.

     Deutschland kommt – trotz der wenigsten Feiertage EU-weit – aufgrund von 30 Urlaubstagen und der recht niedrigen Wochenarbeitszeit auf 1.681 Stunden pro Jahr. Am kürzesten arbeiten Beschäftigte in Frankreich mit durchschnittlich 1.608 Stunden. Das sind 248 Stunden beziehungsweise sechs Wochen pro Jahr weniger als Beschäftigte in Ungarn und Estland.

     Die durchschnittliche Lebensarbeitszeit hierzulande beträgt 39,3 Jahre. Das liegt deutlich über dem EU-Schnitt von 36,5 Jahre. Etwa 52.000 Stunden arbeitet jeder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zwischen Berufsaufnahme und Renteneintritt. Das entspricht – trotz der vierthöchsten Teilzeitquote von 22% – ziemlich genau dem EU-Mittel. Die längere Lebensarbeitszeit in Jahren kompensiert also die kürzere Jahresarbeitszeit.

    ✅ Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit hätte auch ein Effektivitätsproblem, weil 28% der Rentner bis 70 Jahre hierzulande bereits zusätzlich arbeiten. In Frankreich, Italien und Spanien sind es nicht einmal 10%. Und das Hauptargument der Politik ist schlicht unzutreffend: Unsere Rentenbezugsdauer von 21 Jahren ist nicht übermäßig lang, sondern liegt sogar deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 23 Jahren.

    #Rente #Arbeitswelt #Fachkräftemangel #WorkLifeBalance

  • Vergesst ChatGPT – Europas Superhirne starten den transparenten KI-Gegenangriff!

    Vergesst ChatGPT – Europas Superhirne starten den transparenten KI-Gegenangriff!

    DIN Beitrag von

    Was die Schweiz gerade bei der KI liefert und als Mindset setzt, ist beeindruckend – und zeigt, wie falsch das „Europa hat KI verschlafen“-Narrativ ist.

    Während alle auf ChatGPT & Co. starren, entwickeln ETH Zürich (https://ethz.ch/) und EPFL (https://www.epfl.ch/) das transparenteste Large Language Model der Welt. Über 1.500 Sprachen, vollständig Open Source, trainiert auf dem Alps-Supercomputer (https://lnkd.in/e6HR9ReF) mit klimaneutralem Strom. Veröffentlichung: Spätsommer 2025.

    Das Besondere: Radikale Transparenz statt Black Box. Jeder kann Code, Trainingsdaten und Modellgewichte einsehen. Für Europa bedeutet das: Echte digitale Souveränität, DSGVO-Konformität von Tag 1, keine Abhängigkeit von US-Konzernen.

    Aber hier wird’s interessant: Bei meiner Recherche zu europäischer KI bin ich auf so viel Material gestoßen, dass ich völlig überrascht war. Mistral ist „nur“ die Spitze des Eisbergs.

    Deutschland allein hat mindestens 6 parallele LLM-Initiativen laufen, die alle hochwertig und leistungsstark sind und die euopäischen Werte im Fokus haben:
    OpenGPT-X

    (https://opengpt-x.de/),

    OpenEuroLLM, DeutschlandGPT

    (https://lnkd.in/e4CQQNeh),

    BayernGPT – die Liste ist lang und unvollständig.

    Das Problem?

    Null Marketing.

    Während OpenAI Milliarden für PR ausgibt, arbeiten deutsche Forscher still vor sich hin.

    Resultat: Innovative Projekte wie Teuken-7B (https://huggingface.co/openGPT-X/Teuken-7B-instruct-commercial-v0.4

    ) — https://www.iais.fraunhofer.de/de/branchen-themen/themen/generative-ki/opengpt-x.html

    bleiben völlig unangemessen unbekannt unter dem Radar.

    Und das falsche Narrativ der Schlafmützigkeit verbreitet sich weiter…

    Bei meiner Recherche zu Europas KI-Entwicklung bin ich auf so viel spannendes Material gestoßen, dass daraus mehrere Blog-Artikel werden.

    Heute veröffentlich, der Überblick als Einstieg „Wahrnehmung vs. Wahrheit:

    Europas KI wird völlig unterschätzt!“

    https://talmeier.de/blog/2025/07/21/wahrnehmung-vs-wahrheit-europas-ki-wird-voellig-unterschaetzt-teil-1/

    Die Vertiefungen folgen in den nächsten Tag und ich poste das natürlich gleich hier :).

    Was sind eure Erfahrungen mit europäischen KI-Modellen? Kennt ihr Mistral, Aleph Alpha oder andere? #KI #DigitaleSouveränität #Europa #Innovation #LLM

  • Rentenplus, Pflegegeld-Revolution und Steuertricks – Das ändert sich ab 1. Juli 2025 für Millionen Deutsche!

    Rentenplus, Pflegegeld-Revolution und Steuertricks – Das ändert sich ab 1. Juli 2025 für Millionen Deutsche!

    Zum Vorlesen

    Ein Beitrag von

    Werner Hoffmann

    – Renten-Experte und Steuerspezialist –

    1. 陸 Rente: Spürbare Erhöhung und neue Belastungen

    Zum 1. Juli 2025 steigen die gesetzlichen Renten in Deutschland deutlich. Rentnerinnen und Rentner erhalten 3,74 % mehr Rente – das entspricht bei einer Bruttorente von 1.000 € etwa 37,40 € zusätzlich. Die sogenannte Standardrente (bei 45 Beitragsjahren) erhöht sich um ca. 66,15 € monatlich.

    Der neue Rentenwert steigt damit von 39,32 € auf 40,70 € pro Entgeltpunkt.

    Doch es gibt auch eine Schattenseite: Im Juli wird einmalig ein erhöhter Pflegeversicherungsbeitrag von 4,8 % fällig. Ab August 2025 sinkt der Beitragssatz wieder auf den regulären Wert von 3,6 %.

    2. 茶 Soziale Bereiche: Bessere Absicherung für Opfer und Schuldner

     Erhöhung der SED-Opferrente

    Betroffene der SED-Diktatur erhalten ab dem 1. Juli 400 € monatlich, statt bisher 330 €. Zudem entfällt die Bedürftigkeitsprüfung – die Zahlung erfolgt künftig einkommens- und vermögensunabhängig. Ab 2026 soll eine jährliche Anpassung folgen.

     Neue Pfändungsfreigrenzen

    Die neuen Pfändungsfreigrenzen ab 1. Juli 2025 gelten für Schuldnerinnen und Schuldner wie folgt:

    • 0 Unterhaltspflichten: 1.555,00 €
    • 1 Person: 2.140,23 €
    • 2 Personen: 2.466,27 €
    • 3 Personen: 2.792,31 €
    • 4 Personen: 3.118,35 €
    • 5 Personen: 3.444,39 €

    Ab einem Nettoeinkommen von 4.766,99 € monatlich ist das Einkommen vollständig pfändbar.

    3.  Pflege: Neues Entlastungsbudget – was das für Pflegebedürftige und Angehörige bedeutet

    Ab dem 1. Juli 2025 gibt es für Menschen mit einem Pflegegrad ab Stufe 2 eine wichtige Neuerung: das sogenannte Entlastungsbudget. Es ersetzt bisher getrennte Leistungen und bringt mehr Übersicht und Flexibilität.

     Was ändert sich?

    Bisher mussten pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen verschiedene Leistungen beantragen – etwa für:

    • Verhinderungspflege (z. B. wenn Angehörige im Urlaub oder krank sind)
    • Kurzzeitpflege (z. B. nach einem Krankenhausaufenthalt)
    • Entlastungsleistungen (z. B. für Haushaltshilfen, Alltagsbegleiter oder Betreuung)

    Diese drei Bausteine werden nun in einem gemeinsamen Topf gebündelt. Ab Juli steht allen Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 ein Gesamtbetrag von bis zu 3.539 € jährlich zur Verfügung. Wer diesen Betrag wie nutzt, kann selbst entscheiden.

     Ein Beispiel zur Veranschaulichung

    Frau Schneider pflegt ihren Vater, der Pflegegrad 2 hat, zu Hause. Sie erhält dafür Pflegegeld. Nun möchte sie im September eine Woche Urlaub machen.

    Für diese Zeit schlägt sie vor, dass ein enger Freund der Familie – Herr Weber – die Pflege übernimmt. Er kennt den Vater gut, ist aber kein ausgebildeter Pfleger.

    Gilt das auch als pflegeersetzende Leistung? Ja!

    • ✅ Auch nicht professionelle Pflegepersonen, also Freunde, Nachbarn oder Verwandte, können im Rahmen des Entlastungsbudgets bezahlt werden.
    • ✅ Voraussetzung: Sie übernehmen tatsächlich pflegerische Aufgaben.
    • Erstattung: Bis zu 474 € jährlich für Pflegegrad 2 bei nicht professionellen Kräften.
    • ✅ Zusätzlich sind Fahrtkosten oder Verdienstausfall erstattbar.
    • ✅ Bei Einsatz eines Pflegedienstes kann das Budget bis zur vollen Höhe von 3.539 € genutzt werden.

    Fazit: Auch wenn Frau Schneider in den Urlaub fährt, kann ihr Vater gut versorgt bleiben – ohne komplizierte Einzelanträge, mit rechtssicherer Kostenerstattung über die Pflegekasse.

    4. ⚖️ Betreuung: Verbesserungen für Angehörige und Betreuer

    Zwar gibt es zum 1. Juli keine eigene Reform für Berufsbetreuer, doch profitieren private Pflegepersonen indirekt vom neuen Entlastungsbudget. Gesetzliche Betreuer können leichter Auszeiten organisieren oder zusätzliche Unterstützung finanzieren.

    5.  Steuern: Neue Fristen, mehr Entlastung für Familien

     Fristen für Steuererklärung 2024

    • Selbstabgabe ohne Beratung: Frist bis 31. Juli 2025
    • Mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfe: Frist bis 30. April 2026

     Kinderfreibetrag und Betreuungskosten

    Der Kinderfreibetrag wird auf 6.672 € erhöht. Außerdem können künftig 80 % der Betreuungskosten steuerlich abgesetzt werden – statt bisher nur 66 %.

    6.  Geld: Höherer Mindestlohn für Pflegekräfte

    Ab Juli 2025 gelten folgende Pflege-Mindestlöhne:

    • Pflegehilfskräfte: 16,10 € pro Stunde
    • Qualifizierte Pflegehilfskräfte: 17,35 € pro Stunde
    • Pflegefachkräfte: 20,50 € pro Stunde

    7.  Weitere Themen: Die geplante Aktivrente ab 2026

    Die Bundesregierung plant mit der Aktivrente ein neues Modell für Menschen im Ruhestand, die freiwillig weiterarbeiten wollen:

    • Bis zu 2.000 € monatlich steuerfrei hinzuverdienen
    • Rückkehr zum früheren Arbeitgeber erlaubt
    • Keine Pflicht – nur für Freiwillige

    Kritik:

    Sozialverbände wie der VdK und das DIW bemängeln, dass die Aktivrente vor allem Gutverdienern nützt. Minijobber und Geringverdiener profitieren kaum. Es droht eine wachsende soziale Spaltung im Alter.

     Fazit

    Der Juli 2025 bringt spürbare Veränderungen für Millionen Menschen in Deutschland:

    •  Höhere Renten, aber auch temporär höhere Beiträge
    • ‍‍‍ Entlastung für Familien durch höhere Freibeträge
    • 六‍⚕️ Verbesserte Bedingungen in der Pflege
    • 茶 Mehr Schutz für Schuldner
    •  Und ein Ausblick auf die Aktivrente ab 2026

    #Rente2025
    #Pflegegeld
    #Steueränderung
    #Aktivrente
    #SozialeGerechtigkeit

  • Steuertipp für baldige Rentner: So kannst du 2025 mit Kranken- und Rentenbeiträgen kräftig Steuern sparen!

    Steuertipp für baldige Rentner: So kannst du 2025 mit Kranken- und Rentenbeiträgen kräftig Steuern sparen!

    Ein Beitrag von


    – www..Renten-Experte.de –

    Werner Hoffmann

    ——

    Ein Beitrag für alle, die 2026 in Rente gehen – und jetzt noch steuerlich optimieren wollen.

    Wenn du 2025 dein letztes Berufsjahr hast und ab 2026 in Rente gehst, kannst du mit einem cleveren Schachzug deine Steuerlast deutlich senken:

    Nutze deine noch hohen steuerpflichtigen Einkünfte, um Beiträge für Kranken- und Rentenversicherung im Voraus zu zahlen – und vollständig als Sonderausgaben abzusetzen.

    ——

    1. Krankenversicherung: Auch gesetzlich Versicherte können voll absetzen

    Entgegen weitverbreiteter Meinungen gilt der vollständige Sonderausgabenabzug nicht nur für Privatversicherte! Auch gesetzlich Versicherte können ihre Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge in voller Höhe absetzen, sofern sie zur Basisabsicherung zählen.

    • Beiträge an die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) – z. B. AOK, TK, Barmer – sind voll abziehbar.
    • Gilt auch für freiwillige GKV-Versicherte, z. B. Selbstständige oder Angestellte, die sich privat hätten versichern können.
    • Auch die Pflegeversicherung ist enthalten.
    • Zusatzleistungen (Chefarzt, Zahnzusatz, Auslandsreiseversicherung etc.) sind nicht abziehbar.

    Beispiel: Du zahlst 2025 insgesamt 20.000 € an die gesetzliche Krankenversicherung.

    Diese Summe kannst du vollständig in der Steuererklärung 2025 als Sonderausgaben absetzen – unabhängig davon, ob du im Folgejahr in Rente gehst.

    ——

    Wichtig: Vorauszahlungen an die GKV sind zeitlich begrenzt!

    Auch wenn steuerlich grundsätzlich eine Vorauszahlung anerkannt wird, gibt es praktische Grenzen, die die gesetzlichen Krankenkassen selbst setzen:

    Tipp: Wende dich vor der Zahlung an deine GKV und kläre schriftlich, ob eine Vorauszahlung über 12 oder 24 Monate akzeptiert wird – und fordere eine Bestätigung für deine Steuerunterlagen an.

    Beitragssonderzahlungen sind beispielsweise auch dann möglich, wenn man Beiträge für eine betriebliche Altersversorgung ab Leistungsbezug bezahlen musste. Hier können auch Beiträge im Voraus entrichtet werden.

    ——-

    2. Rentenversicherung: Vorauszahlungen clever nutzen

    Wenn du 2026 erstmals Rente erhältst, kannst du 2025 freiwillig Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung für das Folgejahr (2026) im Voraus zahlen – z. B. 20.000 €.

    Seit 2023 gilt:

    • 100 % der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sind vollständig absetzbar (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG).
    • Vorauszahlungen für das Folgejahr (maximal zwei Jahre) sind erlaubt und steuerlich anerkannt, wenn sie „eindeutig zugeordnet“ werden können.

    Auch diese Vorauszahlungen solltest du dir schriftlich bestätigen lassen, damit das Finanzamt den Sonderausgabenabzug im Jahr der Zahlung (2025) anerkennt.

    Wichtiger Zusatz:
    Die Höhe der Sonderbeiträge zur Rentenversicherung wirkt sich auch auf die Höhe deiner späteren gesetzlichen Rente aus. Wie und wann sich diese Beiträge rentensteigernd auswirken – und welche individuellen Folgen das für dich hat – kann ein zugelassener Rentenberater mit dir persönlich besprechen.

    In vielen Fällen ist es wirklich sinnvoll, die spätere Rente durch zusätzliche Beiträge gezielt aufzustocken – z. B. zur Vermeidung von Abschlägen oder zur Erreichung höherer Entgeltpunkte.

    Aber Vorsicht: Es gibt gesetzliche Höchstgrenzen für freiwillige Einzahlungen – und in manchen Fällen wirken sich die Beiträge erst verzögert auf die Rente aus. Eine individuelle Beratung ist daher in jedem Fall zu empfehlen.

    Wichtig: Die genannten 40.000 € sind nur ein Beispiel!

    In vielen Fällen sind die tatsächlichen Beiträge deutlich niedriger – etwa bei Angestellten mit Pflichtversicherung.

    Die Beispielsumme von 40.000 € ergibt sich nur, wenn hohe freiwillige GKV-Beiträge (z. B. bei Selbstständigen) und zusätzliche freiwillige Rentenversicherungsbeiträge zusammenkommen.

    Jeder Betrag, der real gezahlt und nachgewiesen wird, kann steuerlich abgesetzt werden – egal ob es 5.000 €, 12.000 € oder 40.000 € sind.

    ——-

    Zusatztipp bei Kurssteigerung von Aktien und wann man die Aktiengewinne realisiert.

    Kursgewinne bei Aktien sind grundsätzlich immer dann steuerpflichtig, wenn die Aktien tatsächlich verkauft werden.

    In bestimmten Fällen kann es daher strategisch sinnvoll sein, eine Aktie komplett zu veräußern – beispielsweise zum Jahresende – und sie bereits am nächsten Tag wieder zu kaufen. Dadurch werden die bis dahin erzielten Kursgewinne im aktuellen Steuerjahr realisiert und versteuert.

    Der Vorteil:

    Für spätere Verkäufe dieser Aktie beginnt die steuerliche Betrachtung neu – die Steuerpflicht bezieht sich dann nur noch auf Kursgewinne, die ab dem neuen Kaufdatum entstanden sind.

    —-

    Günstigerprüfung bei Kapitalerträgen

    Ein zusätzlicher Bonus: Wenn du z. B. in Aktien investiert bist und Kapitalerträge erzielst, kannst du bei niedrigem Steuersatz auch eine Günstigerprüfung (§ 32d Abs. 6 EStG) beantragen.

    Dann wird geprüft, ob dein persönlicher Steuersatz unter 25 % liegt – und ggf. ein Teil der Abgeltungsteuer erstattet.

    —-

    Fazit:

    Steuerlast 2025 senken – Rente 2026 genießen

    Wenn du 2025:

    • hohe Einkünfte aus Beruf hast,
    • bereits weißt, dass du 2026 Rentner wirst,
    • und noch Beiträge zur GKV und DRV leisten möchtest oder kannst,

    …dann hast du die Chance, durch gezielte Vorauszahlungen deine Steuerlast dramatisch zu reduzieren. Selbst mittlere Beitragssummen können dein zu versteuerndes Einkommen spürbar senken – und ggf. eine hohe Steuerrückzahlung auslösen.

    Tipps zur Umsetzung:

    • Vereinbare mit deiner Krankenkasse eine Vorauszahlung der Beiträge für 2026 (ggf. 12–24 Monate).
    • Klär mit der Deutschen Rentenversicherung, ob und wie du freiwillige Beiträge für 2026 im Jahr 2025 leisten kannst.
    • Achte darauf, dir die Zahlungen schriftlich bescheinigen zu lassen.
    • Beantrage die Günstigerprüfung, wenn du 2025 Kapitalerträge hast.

    📢 Hinweis:
    Diese Information ist eine allgemeine Information und keine rechtsverbindliche Auskunft. Informationen hierzu hat die Krankenversicherung, die Rentenversicherung und auch eventuell dein Steuerberater oder auch das Finanzamt.

    #Rente2026
    #Steuertipps2025
    #Sonderausgaben
    #Krankenversicherung
    #Rentenversicherung